Tauchgebiete
NORDAMERIKA
Allerdings ist es etwas anderes, ob man bei 28°C oder bei 10°C ins Wasser geht. Trotzdem machen die Tauchgründe Nord-amerikas seinen eigenen Reiz aus.
Nicht nur in tropischen Gewässern lässt sich die Unterwasserwelt erkunden. Auch in gemäßigten Klimazonen bieten sich interessante Tauchabenteuer an.
Kanada USA
KANADA (16)
Details
Cerberus Rock
In jedem Loch, unter jedem Stein, egal wo - Hummer satt. Die Sichtweiten liegen zwischen 15 und 25 Metern.

Arrow-Wreck
Der Bug der „Arrow“ ist ziemlich zertrümmert und auch etwas kleiner (es waren wohl mal 120m) - ganz andere Impressionen. Der interessantere Teil der „Arrow“, das Heck, misst ca. 150m. Ansonsten kann man aber auch etliche Räume betauchen.

Goa-Wreck
Nicht weit von der „Arrow liegt der norwegische Frachter Goa, der hier zerschellte und einen interessanten Trümmerhaufen abgibt. Bei den Wracks muss man immer mit Besuchern (Robben und Seehunde) rechnen.

Baleine Wreck
Die Baleine ist ein herrliches Wrack - Fische satt mit wunderschönem Bewuchs. Die Laderäume sind betauchbar. Klein- und Kleinstlebewesen kommen häufig vor.

„The Wall“
Vor Cape Hogan gelegene Steilwand mit Dorsch- und riesigen Makrelenschwärme, die den `Himmel` verdunkeln, sorgen für unvergessliche Eindrücke. Allerdings kommt hier hin und wieder eine starke Strömung vor.

Robson Blight / Victoria Island
Ein phantastisches Abenteuer mit den ständig dort ansässigen 150 Orcas zu tauchen oder zu schnorcheln. Das Tauchen mit den Killerwalen ist überwältigend. Hauptsächlich schnorchelnd kommt man an die Wale heran. Seewölfe oder einfach die "Kleintiere" wie Anemonen, Seesterne, Seefedern und anderes niederes Getier, kommt hier in gigantischen Größen und Mengen vor.

Tobermory
Das kleine Hafenörtchen Tobermory ist an der Spitze der Halbinsel Bruce Peninsula in Ontario zu finden. Es liegt am Lake Huron, bekanntermaßen einer der riesigen, ich meine wirklich riesigen, großen Seen in Nordamerika.

Wer diese Seen kennt, der weiß, dass dort hunderte Wracks liegen. Und so ist Tobermory ein Eldorado für Wrackfans. In der näheren Umgebung liegen nicht weniger als 26 Wracks. Die meisten stammen aus der Zeit zwischen 1850 bis 1900.

Die allermeisten Wracks bieten noch Überreste wie Schraube, Anker, etc., d.h. jedes ist wirklich ein Erlebnis! Außerdem wird man mit super Süsswassersichtweiten zwischen 10 und 15 m verwöhnt!

Atlantic Wreck (Ontario)
Die Atlantic wurde von dem Dampfer Ogdensburg gerammt und hatte ein Loch unterhalb der Wasserlinie. Anschließend trennten sich beide Schiffe und fuhren weiter. Aufgrund der starken Beschädigung fuhr die Atlantic Richtung Ufer und begann zu sinken. Als die Ogdensburg ca. 2 Meilen entfernt war, hörte sie die Hilfeschreie der Atlantic, kehrte um und konnte 250 Menschen retten. Allerdings kamen über 300 ums Leben.

C. B. Benson Wreck (Ontario)
Das Wrack steht aufrecht am Grund und ist noch recht gut erhalten.

Lock 21 (Ontario)
Hierbei handelt es sich um ein versunkenes Bauwerk der 2 Kanal-Erweiterung. Gebaut wurde dieses 1885/1886 und liegt auf max. 20M Tiefe

Achtung: starke Strömung.

Brown Brothers Wreck (Ontario)
Die Brown Brother sank in einem Sturm, während es von einem anderen Boot geschleppt wurde.

Carlingford Wreck (Ontario)
Das Wrack steht aufrecht am Grund. Zu sehen gibt es noch jede Menge Werkzeug auf Deck, sowie Schienen, usw..

Frank E. Vigor Wreck (Ontario)
Nach einer Kollision 27.04.1944 mit Stahldampfer Philip Minch in dichtem Nebel gesunken. Das Wrack liegt mit dem Kiel nach oben.

John B. Martin Wreck (Ontario)
Beim Versuch dem Wrack der Fontana auszuweichen stieß sie mit der Yuma zusammen und sank am 21.09.1900.

Lillie Parsons Wreck (Ontario)
Achtung: Starke Strömung. Tiefe: 13-17m. Am 05.08.1877 auf einen Felsen aufgelaufen. Man läuft an die Westseite von Sparrow Island. Der Anker befindet sich am Strand. Man folgt nur dem Ankerseil und kommt zum Wrack.

Monarch Wreck (Ontariao)
Geriet am 06.07.1934 beim Schleppen des alten Dampfers C.F. Bielman außer Kontrolle und sank auf ca. 18 Meter.

USA (16)
Details
Ancient Mariner, Pompano Beach /Florida
Das Wrack liegt ca. 1 km von der Küste vor Hillsboro entfernt und liegt ca. 3 km nördlich des Hillsboro Inlets. Es wird von den Tauchbooten von Pompano Beach regelmäßig angefahren. Das ehemalige Schiff der US Küstenwache mit dem Namen Nemesis wurde 1991 als künstliches Riff zwischen dem zweiten und dritten Riff auf einer Tiefe von 20 Meter versenkt. Das Schiff diente in seiner letzten Zeit als Restaurantschiff, woher es auch seinen Namen bezog. Der Aufbau des Wracks reicht ca. 10 Meter in die Höhe, die Schiff selbst ist ca. 55 Meter lang.

Berry Patch, Pompano Beach Ancient Mariner/Florida
Ca. 70 Meter vom Ancient Mariner entfernt liegt der kleine Fischkutter Berry Patch. Er wurde im August 1987 auf einer Tiefe von 21 Meter versenkt. Das Schiff führte vor der Verwendung als künstliches Riff den Namen A.L. Spencer. Dieses schöne kleine Wrack wird sehr selten betaucht, so das es sehr schön mit Korallen bewachsen ist. Das Schiff ist sehr leicht überschaubar, und man kann durch die vielen kleinen Öffnungen gut ins innere des Wracks schauen, wo eine sehr große Muräne wohnt. Oft sieht man sehr große Schwärme winziger Fische durch das kleine Wrack ziehen.

Capt´n Dan, Pompano Beach/Florida
Das Wrack Capt´n Dan liegt ca. 2 km vor der Küste von Pompano Beach, südlich des Hillsboro Inlets. Man erreicht das Wrack nach ca. 10 Minuten Fahrt mit einem Dive Charter aus Pompano Beach. Das Wrack ist ein ehemaliger Bojenleger der US Küstenwache mit dem Namen Hollyhock, und wurde im Februar 1990 hinter der 3. Riffkante versenkt. Das 60 Meter lange Schiff liegt aufrecht auf einer Tiefe von 35 Meter im Sand. Das Wrack ist sehr gut erhalten. Vor der Küste von Pompano Beach ist die Sicht meistens sehr gut, und bei guter Sicht ist dieses Schiff wirklich der beste Tauchgang vor der dortigen Küste. Das Wrack hat außer der Brücke keine Aufbauten, und man kann gefahrlos in das innere der Brücke vordringen. Diese liegt in ca. 23 Meter Tiefe und ist sehr gut erhalten. Im Innern befinden sich noch das Waschbecken der Brücke, viele Muscheln sind im innern der Brücke zu bewundern. Man kann durch viele Fenster in das Innere des Wracks blicken, es empfiehlt sich auf jeden Fall, eine Lampe mitzunehmen, und in das Innere zu schauen. Man sieht viele Engels- und Schweinsfische, und mit viel Glück kann man um das Wrack einen Hai beobachten.

Channel Spring, Crystal River/Florida
Attraktion dieses Tauchplatzes sind die Manatees, die sich hier von Mitte Oktober bis Ende März aufhalten. Es handelt sich um ein Süßwassergebiet, das durch den Crystal River gespeist wird und Zugang zum Meer (Golf von Mexiko) hat. Der Tauchplatz liegt inmitten eines Kanalsystems, an dem teilweise sehr schöne Wassergrundstücke liegen. Der Tauchplatz liegt vor einer Quelle auf einem Privatgrundstück, die man auch betauchen kann. Dort hat man ca. 30-40 m Sicht, im Kanal selbst, wo sich die Manatees aufhalten, nur wenige Meter. Der Grund dafür sind der starke Algenbewuchs und der durch Boote und Manatees aufgewühlte Boden. Für Foto und Video ist der Platz im Bereich der Quelle jedoch trotzdem geeignet. Am besten mietet man sich im Crystal Lodge Dive Center direkt im Best Western Motel eines der mit 5 PS angetriebenen Aluboote (stundenweise). In der Basis bekommt man eine Karte des Gebiets mit den Tauchplätzen.

Crystal River/Florida
Rainbow River ist ein Fluss, in dem man tauchen kann. Die Tauchgänge werden daher alle im Süßwasser durchgeführt. Man kann in Grotten oder Quellflüssen tauchen. Das Quellwasser ist kristallklar mit Sichtweiten so um die 60m. Da die max. Tiefe bei 6m liegt, eignet sich Rainbow River auch zum schnorcheln. Überall sieht man, dass Frischwasser austritt, entweder aus kleineren Öffnungen im Felsgrund oder direkt durch den Sandboden hindurch.

Devils Den, Williston/Florida
In der Nähe der Ortschaft Williston in Zentralflorida liegt das Tauchgebiet Devils Den. Über einen kleinen engen Treppenabgang kommt man in eine unterirdische Höhle, die durch das Loch an der Oberfläche hell erleuchtet wird, und etwas Wasser gießt wie ein kleiner Wasserfalls nach unten. Die Höhle hat einen Durchmesser von ca. 20 Metern und eine runde Form. Durch den Treppenabgang erreicht man eine große Holzplattform in der Mitte der Höhle, ab der getaucht werden kann. Rund um die Plattform fällt der Bodengrund weiter ab, und man kann in vielen kleinen zerklüfteten Felsen herumtauchen. Man erreicht eine maximale Tiefe von knapp 20 Metern, die Ausgänge der Höhle, die tiefer führen sind vergittert worden, da sich hier einige Taucher schon überschätzt haben und die Höhle nicht mehr lebend verlassen haben.

EPCOT Center, Orlando/Florida
"The Living Seas" ist das größte zusammenhängende Aquarium der Welt, mit Unterwasser-landschaften, über Hundert Rochen, ein paar Haien, Schildkröten und unendlich vielen anderen Fischen. Es ist etwa so groß eine mittlere Sporthalle und knapp 10 Meter tief, man vergisst, das man im Aquarium ist. Der Tauchgang dauert ca. 30-40 Minuten, die ersten 10 Minuten sind geführt, den Rest kann man frei tauchen. Während des Tauchgangs wird man von zwei Etagen aus und einem Zug, der durch einen Unterwassertunnel fährt, von tausenden von Besuchern beobachtet, die winken, knipsen, filmen usw. Man darf außer seiner Maske keine eigene Ausrüstung mitbringen, um das Einschleppen von Bakterien zu verhindern. Das Wasser ist überraschend kalt (ca. 18 Grad) aber glasklar. Während des Tauchgangs wird man von einem Begleittaucher gefilmt. Wer nach Orlando fährt sollte sich dieses wirklich einmalige Erlebnis nicht entgehen lassen

Ft. Lauderdale, Scubatyme Dive Charters/Florida
Nach 30 Minuten erreicht man ein schönes Wrack, welches auf etwa 30 Meter Tiefe liegt. Beginnender Korallenbewuchs und einige Korallenfische. Ein schöner Tauchgang.

USS BB-2 Massachusetts/Florida
Bei diesem 106,78m langen Schiff handelt es sich um eines der wenigen betauchbaren Schlachtschiffe auf dieser Welt: Die USS BB-2 Massachusetts

USS Spiegel Grove/Florida
Wegen mitunter starker Strömung seilt man zum Wrack an einer Bojenleine ab. Die von der Coastguard gesetzte Bojenleine (aus Kunsthanf) hat allerdings versteckte Drahtreste, an denen man sich die Hände aufreißen kann. Also: Vorsicht beim Abseilen bzw.: Handschuhe anziehen!

Catalina Island, Kalifornien
Jedem Taucher, der jemals nach Los Angeles kommt, kann nur empfohlen werden, ein paar Tauchgänge mit einer der guten Tauchbasen in Avalon in den traumhaften Kelpwäldern zu machen. Man meint, durch einen Wald zu fliegen. Dazu unzählige orange Garibaldis, Rochen, Katzenhaie, Seelöwen...

Channel Islands, Kalifornien
Die Channel Islands ist eine Gruppe von 5 Inseln die vor der Küste Südkaliforniens liegen. Von Westen nach Osten verlaufen sie in folgender Reihenfolge: San Miguel, Santa Rosa, Santa Cruz, Santa Barbara und Anacapa. Die Inseln sind mit Tauchbooten von Santa Barbara und Ventura erreichbar. In beiden Orten gibt es mehrere Chartergesellschaften. Die Tauchgebiete sind alle sehr unterschiedlich. Die Wassertemperatur liegt zwischen 12 und 18 grad Celsius. Bekannt sind die Channel Islands für ihr üppiges Unterwasserleben und die riesigen Kelpwälder. Wer gerne fotografiert ist hier an der richtigen Stelle. Auch gibt es reichlich Großtiere zu sehen. Wale, Seelöwen, Delphine und Haie gehören zur Tagesordnung. San Miguel ist berüchtigt für die viele Weißenhaie die dort leben.

Monterey, Kalifornien
Fährt man von Monterey Südlich in Richtung Camel so kommt man nach ca. 3 km, am Fuß eines Hügels, an den Monastary Beach. Wie fast jeder Strandabschnitt in dieser Gegend, so ist auch der Monastary Beach reichlich mit Kelb bewachsen, den man schon von weitem an der Wasseroberfläche treiben sieht. An diesem Strand bieten sich 2 Tauchplätze an: entweder ganz am Südlichen Ende (linke Strandseite) oder ganz am nördlichen Ende. Der Südliche Einstieg fällt sehr flach und sandig ins tiefere Wasser ab. Es macht hier aber wenig Sinn, tiefer als ca. 10m zu gehen, da es sonst mit sehr viel schwimmen verbunden ist, wenn man tiefer kommen will und es sonst dort nicht mehr viel interessantes zu sehen gibt. Der Nördliche Einstieg ist beim Abtauchen auf der rechten Seite mit großen Felsblöcken übersäht, denen man auch folgen sollte. Der Sandgrund zur linken ist recht langweilig, da auf den Felsblöcken auch der Kelb wächst und sich das ganze Leben dort sammelt. Der Grund fällt zunächst recht flach bis auf eine Tiefe von 10m ab (auf eine Strecke von ca. 200m). Danach geht es etwa im 45° Winkel abwärts. Wir sind diesem Abfall bis in ca. 35m Tiefe gefolgt - er war aber nicht sonderlich interessant.

USS Monitor, Georgia
Eine Expedition vom Meereslaboratorium der Duke-Universität unter der Leitung von John G. Newtonentdeckte 1973 genau 111 Jahre nach ihrem Untergang die USS Monitor 26 km vor Kap Hatteras wieder. Schon ein Jahr später wurde der Ruheort der USS Monitor zur einer national bedeutsamen historischen Stätte erklärt, und es wurde ein Nationales Meeresschutzgebiet errichtet. Gegen Sporttaucher am Wrack der USS Monitor wehrte sich die NOAA lange Zeit, und es war erst ein Gerichtsverfahren notwendig, um dieses Hindernis für Sporttaucher zu beseitigen.
Seit dem Jahre 1990 ist es aber für Sporttaucher möglich, zur USS Monitor zu tauchen. Taucht man heute am Ruheplatz der USS Monitor ab, sollte man mischgaszertifiziert sein - das Wrack liegt in einer Tiefe von immerhin ca. 72 m. Der Rumpf liegt kopfüber auf dem sandigen Meeresboden auf. Dabei ruht er auf dem ebenfalls kopfüber liegenden Geschützturm.

Molokini Island, Maui
Wunderschöner, sichelförmiger Halbkreiskrater als Überrest eines Vulkans vor der Küste von Maui. In wenigen Minuten von der Insel zu erreichen. Fischreiche und farbenfrohe ´Innenseite´ des Halbmondes, steil abfallende und sehr beeindruckende Außenseite. Viele endemische, d.h. nur hier vorkommende Fischarten. Außenseite meist als Drifttauchgang mit weniger Leuten, Innenseite mit mehr Tauchern und Schnorchlern, seichterem Wasser dafür etwas fischreicher.

Sheraton Caverns bei Poipu, Kauai
Ca in 20 Minuten von der kleinen Stadt Poipu an der Südostküste von Kauai aus zu erreichen. Mittlere Tiefenlagen, sehr viel freistehende Korallenstöcke mit Kavernen und kleineren Höhlen, welche auch für Anfänger sehr gut geeignet und ertauchbar sind. Fischreich mit Teufels- und Steinfischen, aber auch vielen und großen Exemplaren der grünen hawaiianischen Schildkröte, die sich hier fast permanent aufhalten. Sehr eindrucksvoller Tauchgang, allerdings sandiger Untergrund mit Einschränkung der Sicht bei größeren Tauchgruppen. Teilweise (da ufernah) schon Brandungstauchgang.

Hinweis: Infos zu neuen, hier noch nicht veröffentlichten Tauchplätzen sind jederzeit herzlich willkommen, denn nur so können die Tauchplatzinfos auf den neuesten Stand gebracht werden.