Tauchgebiete
E U R O P A
Die Tauchplätze Europas haben ihren eigenen Reiz. Luft anhalten und ab-tauchen, das Leben unter Wasser mit seinen vielen Facetten bestaunen. Die verschiedenen Regionen Europas bieten fast alles was das Taucherherz begehrt. Höhlen, Grotten und stellenweise sogar Großfisch begeistern den Taucher.
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DÄNEMARK (6)
Karte
Inger Klit, Flensburger Förde
Eines der bekanntesten Wracks der Ostsee. Tiefen zwischen 15 und 25 Meter. Das Wrack liegt aufrecht auf ebenem Kiel, der Zustand ist gut, der Bewuchs mit großen Seenelken mehr als üppig. Am schönsten ist die Heckpartie, die auch am höchsten über dem schlammigen Grund ragt. Hier sind das Steuerhaus mit dem Schornstein und die intakte Reling besonders sehenswert.

Brikettschiff, Flensburger Förde
Maximal 25 Meter tief liegt das kleine Brikettschiff, so benannt nach der vorhandenen Ladung von Briketts der Marke Waldau. Das Wrack ist stets gut für biologische Entdeckungen – insbesondere wenn man einen Sinn für Details mitbringt. Vor allem die großen und meist zahlreichen Krabben sind auffällig, doch auch der Bewuchs ist recht ansehnlich.

Schnellboot S103, Flensburger Förde
Im Mai 1945, in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs, wurde das Schnellboot S103 vor Alsen auf der Höhe von Mommark versenkt. Etwa 35 Meter lang, präsentiert es sich in gut erhaltenem Zustand. So ist zum Beispiel das Flakgeschütz mittschiffs deutlich zu erkennen. In maximal 35 Meter Tiefe gelegen, ist die S103 schon ein anspuchsvoller Tauchplatz.

Guldborgsund (Lolland-Falster)
Dieser Tauchplatz ist gut zu erreichen. Großer Parkplatz am Yachthafen vor der Brücke direkt am Wasser. Sehr leichter Einstieg. Direkt vom Einstieg geht es runter bis auf ca. 16 Meter. Es herrscht durch die Verengung des Sundes sehr starke Strömung. Am besten erst wie gehabt gegen die Strömung. Es gibt viel zu sehen. Schollen, Krabben, Barsche, sehr schöne Quallen, u.v.m.

Middelfart
In ca. 8-9 Metern Tiefe ist ein Drop-off auf 20 Meter und man kann entlang der sehr schön mit Seenelken bewachsenen Steilwand driften. Sichtweite lag bei unserem Besuch bei ca. sieben bis acht Metern. Sehr viele Krabben und Seesterne.

Gammel Aalbo
Einige verschiedene Tauchplätze sind hier zu betauchen. Sehr schöner Bewuchs mit Seeanemonen und Seesternen. Bei teilweise leichten Strömungen ist dieser Spot auch für Nachttauchgänge aber auch für Anfänger geeignet.

DEUTSCHLAND (25)
Rügen, Mecklenburg
Interessante Erkundungsareale sind die verbreiteten Blockfelder aus zahlreichen großen Felsen . Miesmuscheln finden sich überreichlich. Plattfische sind regelmäßig zu beobachten, ebenso Seeskorpione, Grundeln und Aalmutter. In einer Hinsicht kann die Unterwasserwelt geradezu protzen mit der Vielzahl historischer Wracks. Sehr beliebt sind beispielsweise die Mynden, auch als Arkona-Wracks bekannt, und zwei noch nicht näher bestimme Wracks aus dem 18. Jahrhundert. Die Sichtweiten unter Wasser liegen in der Regel zwischen fünf und zehn Metern.

Rerik, Mecklenburg
Der Tauchplatz "Gitterboxen" besticht durch große, vollständig mit Miesmuscheln bewachsene Metallrahmen und viele Kleinfische. Das "Röhren-Riff", bewachsene Betonröhren, ist ein gutes Versteck für unterschiedlichstes Getier. Beim "Kleinen Wrack" handelt es sich um den Stahlrumpf eines kleinen Segelbootes. Der "Lastensegler", ein 30 Meter langes, schön bewachsenes Wrack in 26 Metern Tiefe, wird nur nach vorheriger Anmeldung betaucht.

Tollensesee, Mecklenburg
Der langgestreckte See misst gut elf Kilometer Länge und an seiner tiefsten Stelle etwa 34 Meter Tiefe. Bekanntester Tauchplatz sind die Reste einer Insel im Norden des Sees. Diese im Kriegsjahr 1942 künstlich angelegte Insel mitsamt dem darauf errichteten Gebäude war eine Torpedoversuchsanstalt (TVA). Das TVA-Gebäude brannte im April 1945 aus und wurde kurz darauf von den Russen zweimal gesprengt. Taucher erwartet eine bizarre Szenerie: Betontrümmer, verschlungene Bewehrungseisen, Gewirre aus Kabeln und Leitungen, technische Gehäuse, Kisten, Gittermasten.

Schweriner See, Mecklenburg
Deutschlands viertgrößter See erstreckt sich über 21 Kilometer Länge und hat eine Fläche von gut 62 Quadratkilometern. Mit einer maximalen Tiefe von 62 Metern ist er für norddeutsche Seen auch recht tief-gründig. Der Paulsdamm teilt den See in nördlichen Außen- und südlichen Innensee. Ein bekannter Tauchplatz liegt im Norden bei Bad Kleine. Hier wurden gegen Ende des Zweiten Weltkrieges diverse Militaria "entsorgt".

Heiliger See, Berlin
Der Heilige See wird zum großen Teil von der Parkanlage des Schlosses Cecilienhof umrahmt, das Teil der weitläufigen Anlagen des Schloss Sanssouci ist. Im Sommer kann es eng werden, wenn tausende Ausflügler aus Potsdam und Berlin das kühle Nass suchen. Bei den Tauchern dagegen geht es durch den limitierten Tauchbetrieb gemütlich zu. Gute Chancen bestehen dort, Zander Rotfedern, Barsche, Aale und Flusskrebse zu entdecken.

Krumme Lanke, Berlin
Die Krumme Lanke ist wohl das bekannteste Gewässer der Grunewaldseen. Der einen Kilometer lange See ist etwa 15 Hektar groß. Über einen Kanal erhält er einen Wasserzufluss vom benachbarten Schlachtensee. Durch die Wasserleitung können Strömungen auftreten, vor denen Badende auf Hinweisschildern gewarnt werden. Die gute Wasserqualität bedingt eine für Berliner Verhältnisse meist befriedigende Sicht. Ein Stück von der Einstiegsstelle entfernt können bis etwa acht Meter Tiefe erreicht werden. Der Seegrund ist teils sandig, teils schlammig und vielfach mit Laub bedeckt.

Liepnitzsee, Berlin
Dieses Tauchgebiet liegt inmitten eines Landschaftsschutzgebietes. Flache Uferzonen sind im Liepnitzsee rar - er erreicht etwa 20 Meter Tiefe. Bei durchschnittlichen zwei bis drei Meter Sichtweite - an guten Tagen bis etwa fünf Metern - liegen die interessanten Tauchstellen jedoch im Flachwasserbereich. Im Vier- bis Sieben-Meter-Bereich gibt es Pflanzen und Bewuchs sowie viele kleine Fischschwärme.

Werbellinsee, Berlin
Der Werbellinsee hat die für norddeutsche Gewässer beachtliche Tiefe von maximal etwa 60 Metern. Bei nur eineinhalb Kilometern Breite misst er über zehn Kilometer Länge. In der Nähe der alten Fischerei in Altenhof befinden sich Überreste einer Pfahlbautensiedlung, die etwa um das Jahr 1300 datiert wird. Im vergangenen Jahrhundert transportierten hölzerne Lastensegler ihre Frachten über den Werbellinsee. Für mache wurde der See zur letzten Ruhestätte. Taucher können einige der über ein Dutzend, etwa 30 Meter langen Wracks erkunden. Zwei Holzkähne liegen am "Kap Horn" genannten Tauchplatz in Tiefen bis etwa 15 Metern, ein dritter in 24 Metern Tiefe.

Obersee, Berlin
Das Gewässer ist bis zwei Kilometer lang, maximal 200 Meter breit und misst an seiner tiefsten Stelle etwa neun Meter. An der Südseite liegen in Tiefen bis etwa fünf Meter umgestürzte Bäume im Wasser. Zeitweise sind diese gespenstisch von Schleimalgen überzogen. In den Geästen der Bäume stehen immer wieder große Hechte. In diesem Bereich leben auch viele Barsche und Rotfedern. Allgemein sind die ufernahen Bereiche des Sees interessanter, den zur Mitte hin wird der Untergrund schlammig. Im See leben reichlich Hechte, Barsche, Rotfedern, Aale und versteckt auch Schleien. Krebse fehlen ebenfalls nicht.

Helenesee, Berlin
Entsprechend der früheren Nutzung zum Kohleabbau fällt der Seeboden terrassenartig in Hängen ab. Die Maximaltiefe beträgt 56 Meter, die durchschnittliche Sichtweite sechs bis zehn Meter. Getaucht wird am Weststrand, in der sogenannten Taucherbucht. Die Unterwasserwelt besticht mit schönem Pflanzenbewuchs, versunkenen Bäumen, die stellenweise einen faszinierenden Unterwasserwald bilden, und natürlich mit diversen Fischen, wie Hechten, Barschen oder Steinbeißern. Und eine Steilwand zwischen zehn und 30 Metern Tiefe ist für Süßwasserseen schon etwas Besonderes. Beim "U-Boot" handelt es sich um einen umgebauten Heizkessel auf 20 Metern Tiefe. Weiterhin locken ein kleines Kajüt-Segelboot und Tretboote. In acht Metern Tiefe befindet sich eine große Ausbildungsplattform.

Hemmoor, Niedersachsen
Bis zur Einstellung der Förderung 1981 hatte die Grube die stattlichen Ausmaße von etwa 50 Hektar angenommen und war 130 Meter tief. Zwar hatte man gleich nach Ende des Abbaus damit begonnen, das überdimensionale Loch wieder zu verfüllen. Allerdings geschah dies nur ansatzweise, so dass den Taucher heute noch immer fast 60 Meter Wassertiefe erwarten. Interessant sind die Hinterlassenschaften nahe der Steilufer, wie der Rüttler, eine Betonkonstruktion, die einst zum Trennen von Kreide und Flintsteine diente. Dieser Platz nahe des Ufers ist an der Oberfläche markiert. Das Dach befindet sich in etwa 19 Metern Tiefe. Die Wände des Gebäudes fall weitere zwölf Meter senkrecht ab. Weitere Attraktionen sind Terrassen längs des Ufers, außerdem einige Steilabfälle, die erst in 55 Meter oder noch tiefer enden.

Banter See, Niedersachsen
Attraktiv sind die von den Engländern nach dem Krieg gesprengten Bunker- und Kaianlagen. Zudem liegen im See noch zwei Schuten, eine am Ende des Westhafens, die andere an der Kante zur Docksenkgrube in etwa 16 Metern Tiefe. Auffällig sind an den Uferbereichen der Docksenkgrube die Unmengen von Müll, den die Wochenendhaus-Bewohner hier im Lauf der Jahre in aller Heimlichkeit entsorgten. Ein raucherischer Höhepunkt ist ein UW-Haus des ortsansässigen Tauchclubs Manta, das vor einigen Jahren unmittelbar vor dem Vereinhaus in zehn Metern Tiefe versenkt wurde.

See von Geeste, Niedersachsen
Die Mitglieder des Tauchclubs Hydra e.V. aus Lingen versenkten diverse Betonröhren als Unterschlupf für die Fische. Einige Scherzbolde richteten unter Wasser aus Sperrmüllobjekten ein komplettes Badezimmer mitsamt Plastikskelett ein. Wegen der relativ guten Sicht, der Überschaubarkeit des Grundes und der optimalen Tiefe von maximal 15 Metern ist das Gewässer ideal für die Tauchausbildung. Im Laufe der Zeit haben sich Muschelbänke und Wasserpflanzen angesiedelt, wenn auch nicht in üppiger Dichte. Außerdem gibt es Süßwasserschwämme, Aale, Zander, Barsche und Amerikanische Flusskrebse zu beobachten.

Okertalsperre, Niedersachsen
Beliebte Tauchgebiete bietet das ehemalige Dorf Alt-Schulenberg in etwa 35 bis 40 Metern Wassertiefe, das dem Talsperrenbau weichen musste. Intakte Häuser finden sich nicht, nur Mauerreste, Fundamente und Keller. Beliebter Anziehungspunkt ist auch der Keller des sogenannten Kraftwerks in über 30 Metern Tiefe mit seiner großen Rohrleitung und dem Kellergewölbe, außerdem eine größere Unterwasserbrücke, die unter der Bramkebrücke in 38Metern Tiefe steht. Weitere Ruinen und ein versenkter Ponton finden sich am Tauchplatz Uhlenhorst; diese sind mit gut 20 Metern Tiefe auch die "flachsten" Häuser.

Möhnetalsperre, Nordrhein-Westfalen
Das Tauchen in der Möhne ist nur in einem Abschnitt (Steinbruch) gestattet. Dieser Bereich ist durch weiße Bojen gekennzeichnet. Der Einstieg am sogenannten Kessel ist mit 17 Metern recht tief, so dass man nur im Uferbereich noch stehen kann. Tauchmöglichkeiten ergeben sich auf der rechten Seite in Richtung erster Brückenpfeiler, der allerdings schon außerhalb des freigegebenen Bereichs liegt. Steinaufschüttungen locken hier verstärkt Fische an. Die zweite Möglichkeit besteht darin, sich von der Bucht aus nach links zu halten. Hier locken im flacheren Bereich einige Fische und Krebse, während etwas tiefer Muschelfelder beginnen. Etwas weiter davon beginnt der sogenannte Steinbruch mit seiner zerklüfteten Szenerie, Steilwänden und einigen Überhängen. Diese Wände enden auf einem Plateau, auf dem umgestürzte Bäume ein surreales Szenario schaffen. Hier kann der Taucher immer wieder auf Hechte und Barsche stoßen.

Hennesee, Nordrhein-Westfalen
Der Hennesee besitzt nur einen offiziellen Tauchplatz am Westufer. Allerdings befindet sich in diesem Areal auf der linken Seite ein alter Steinbruch, der bei entsprechendem Wasserstand ein schönes Tauch-Feeling vermittelt und über eine Steilkante verfügt. Dieser Platz ist durch Bojen gekennzeichnet. Allerdings ist das Fischaufkommen in der Hennetalsperre nicht überzeugend – sporadisch gibt es Weißfische und einige Barsche, die bisweilen in den Bereichen versunkener Tannen zu finden sind.

Biggesee, Nordrhein-Westfalen
Zwei verschiedene Tauchplätze kennzeichnen das Gewässer: Zum einen ist es der Kraghammer Sattel im Norden der Bigge. In diesem ehemaligen Steinbruch mit steilen Schieferwänden bis 25 Meter ist das Wasser recht dunkel. Danach zeigt der bis über 40 Meter tiefe Seegrund schlammig-sandige Strukturen. Der zweite Tauchplatz, die Lister Mauer oder Weuste, liegt in einem Nebenarm der Talsperre und kann Tiefen bis zu 25 Meter aufweisen. Am Strand befinden sich zwei Einstiegsstellen. Im Flachbereich ist ein bescheidener Bewuchs mit viel Fisch zu beobachten. Als Highlight gilt der sogenannte Keller, das einzige Überbleibsel der Dörfer auf dem Grund.

Schluchsee, Baden-Württemberg
Bewuchs und Fischwelt halten sich in normalen Süßwasser-Grenzen - Hechte, Aalrutten, Karpfen, Barsche und Aale kommen vor. Die spektakulärsten Sehenswürdigkeiten sind vielmehr die im Rahmen der Flutungsmaßnahmen nach dem Bau des Staudamms untergegangenen Gebäude bei den Orten Schluchsee, Aha und Seebrück. Interessante Strukturen bilden auch die abgesunkenen Torfballen, mit denen man im Zweiten Weltkrieg den Staudamm vor feindlichen Fliegern tarnen wollte.

St. Leoner See, Baden-Württemberg
Der St. Leoner See ist Mittelpunkt einer großen Freizeitanlage. Nach immer wieder auftretenden Reibereien wurde das Gewässer aufgeteilt: 15 Hektar für Surfer und Angler, elf für Badegäste und Taucher. Letztere werden unter anderem von dem klaren Wasser des Sees angesprochen – in den Wintermonaten entfernt sich der Horizont bis zu 12 Metern von der Maske, an guten Tagen im Sommer sind es oft acht Meter. Im Gewässer schwimmt reichlich Fisch, Hechte, Karpfen, Brassen, Zander, Forellen und Aale. Die Maximaltiefe beträgt nur vier Meter.

Bodensee, Baden-Württemberg
Der Bodensee wird auch schwäbisches Meer genannt. Kein Wunder, mit einer Größe von 539 Quadratkilometern Fläche und maximal 254 Metern Tiefe ist er mit Abstand Deutschlands größtes Binnengewässer. Dementsprechend riesig ist das Angebot an Tauchplätzen unterschiedlichsten Charakters. Der nordwestliche Ausläufer des Bodensees, der Überlinger See, wird vor allem von schroffen, teils überhängenden Steilwänden mit guten Sichtweiten geprägt – in erster Linie ein Revier für erfahrene Taucher. Zu nennen wäre in dieser Hinsicht vor allem die Marienschlucht, der Platz vor dem Campingplatz Überlingen und der Teufelstisch – an letzterem ist das Tauchen allerdings nur mit einer Sondergenehmigung des Landratsamts Konstanz erlaubt. Doch der Bodensee bietet mehr als steinerne Senkrechte: die Jura beispielsweise, das 42 Meter lange Wrack eines hölzernen Raddampfers mit geschnitzten Aufbauten, Treppen und Bug.

Rheinauer See, Baden-Württemberg
Bei dem maximal 21 Meter tiefen Rheinauer See handelt es sich um eine ehemalige Kiesgrube, die sich zum Magneten für Freizeitsportler entwickelt hat, Im Gebiet direkt vor dem Badestrand stößt man im flachen Bereich auf ansehnlichen Bewuchs, Süßwasserkrebse und Fische, vor allem Barsche, Karpfen sowie vereinzelt Hechte und Aale. Auf elf Meter Tiefe beginnt eine rund fünf Meter hohe Wand.

Eppelsee, Baden-Württemberg
Der Eppelsee, ein "klassischer" Baggersee, ist bis zu 47 Meter tief. Das Gewässer ist in den Sommermonaten regelmäßig stark besucht, worunter die Sichtweiten ebenso regelässig leiden. Wer am frühen Morgen seine Nase ins Wasser steckt oder in der kalten Jahreszeit kommt, kann sich dagegen über Sichtweiten von rund zehn Meter freuen. Zu Gesicht bekommt er eine Unterwasser-Landschaft mit Kanten, kleinen Wänden und Felsen.

Plittersdorfer See, Baden-Württemberg
Nach dem Einchecken steht der kühlen Erfrischung nichts mehr im Wege. Wer parallel zum Ufer taucht sieht jede Menge Grünzeug und immer wieder mal einen Hecht. Wer will, der kann auch weiter abwärts tauchen. Tiefen von 25 Meter sind durchaus drin. Hier löst zwar der Schlick den Bewuchs ab, dafür winkt der eine oder andere Flusskrebs mit seinen Scheren.

Tollensesee, Neubrandenburg
Der langgestreckte See misst gut elf Kilometer Länge und an seiner tiefsten Stelle etwa 34 Meter Tiefe. Bekanntester Tauchplatz sind die Reste einer Insel im Norden des Sees. Diese im Kriegsjahr 1942 angelegte Insel mitsamt dem darauf errichteten Gebäude war eine Torpedoversuchsanstalt.

Kulkwitzersee, Sachsen
Ganzjährig gute Sichtweiten machen den Kulkwitzersee zu dem bekanntesten Tauchgewässer Sachsens. Bequeme Einstiege und die gute Infrastruktur sind einige Gründe. Die Unterwasserwelt bietet für Taucher einen großen Anker und technische Hinterlassenschaften aus der Entstehung des Sees. Große Loren und Schienen erinnern an die Zeit des Braunkohle-Abbaus (bis etwa 1963).

FRANKREICH (10)
Karte
Cimentier
- liegt in 4 - 12 m Tiefe. Ein kleines Wrack bestehend aus zwei Kammern . Der Name resultiert aus dem Baumaterial eben Zement. Maximale tauchbare Tiefe liegt bei ca. 17m da das Wrack auf einem Fels kurz vor einem Leuchtturm "gekentert" ist. Die Inneräume sind einfach zu betauchen. Eine (kleine) Lampe ist bestimmt kein Fehler. Zu sehen gibt es viel Kleinfisch, kleinere Felsformationen mit Gorgonien - ideal für den ersten Tauchgang im Urlaub, oder für Anfänger da das Wrack sowie der Grund vom Boot aus sichtbar ist. Sichtweiten von 20 bis 30 Metern.

Escambo
Im Freiwasser vom Boot abtauchen auf ca. 14 m Tiefe. Von da aus zur Steilwand. Tipp: Merkt euch einen Punkt an der Steilwand und Schaut auch noch mal zum Boot um euch auf die Rückkehr vorzubereiten. An der Steil wand selbst Gorgonien, viele Drachenköpfe, Oktopusse und viel. Die Steilwand fällt im hinteren Teil bis ca. 37 m ab und ist somit für den ersten tieferen Tauchgang geeignet bei dem man in Südfrankreich bei den vielen Wracks die hier " rumliegen " fast nicht herumkommt.

Michel C.
Wrack. Eines der Highlights. Freiwasserabstieg von 0 auf 32 Meter - ein tolles Gefühl das BIG BLUE zu erleben. Es wird geraten sich an der Ankerleine hinabzuziehen, da in diesem Gebiet mit Strömungen zu rechnen ist. Das Wrack ist sehr frenquentiert und damit empfiehlt es sich wieder die Position der Ankerleine zu merken. Trotz allem Supersicht. Das Wrack geht bis zu 48 m Tiefe. Wie immer Gorgonien, viel Fisch, Zackenbarsche... . Im hinteren Teil (ca. 45m Tiefe) lebt seit ca. 15 Jahren ein großer Hummer.

Sec de Murenes
Freiwasserabstieg von 0 auf ca. 18m dann fängt das wunderschön mit Gorgonien bewachsene Riff an . Es unterteilt sich in drei dicht zusammenliegende Felsen und geht bis ungefähr 31m Tiefe. Zu sehen gibt es Muränen, Congeraale, Zackenbarsche, Oktopusse, Langusten sowie Fischschwärme. Einer der schönsten Tauchgänge - es geht auch ohne Wrack.

Port Cros
Naturschutzgebiet. Mit den Boot gut 1,5 Stunden zu fahren was aber kein Problem ist, da die Ausrüstung erst vor dem Tauchen angezogen wird. Das Boot ist ein 12m langer Holzkutter auf dem 20 Taucher + Ausrüstung genug Platz finden. Für weniger Seetüchtige ist allerdings ein Mittel gegen Seekrankheit empfohlen. Port Cross ist eine Ganztagesausfahrt. Es wird nach dem ersten Tauchgang auf der Hauptinsel für ca. 2 Stunden angelegt die übrigens wunderschön ist. Der Tauchgang beginnt ungefähr mittig hinter der Insel. Das Boot wartet auf einen an einem vorher ausgemachtem Punkt auf der anderen Seite. Normal muss man sich jetzt nur noch von der Strömung treiben lassen. Aber ein Stück gegen die Strömung zu tauchen ist eben teilweiße nicht umgänglich. Dafür wird man mit Riesenzackenbarschen belohnt. Die Tiefe geht bis ca. 40 m.

Elviscot, Elba
Das Wrack vor Pomonte liegt in nur zehn Meter tiefem Wasser auf Sandgrund und Seegraswiesen. Ein Tauchertummelplatz, auch für Beginner. Ideal zum ausgiebigen erkunden und fotografieren.

Remaiola, Elba
Zwischen Morcone und Porto Azzurro gelegen. Ab 28 Meter trifft man hier auf rote Gorgonien, sowie kapitale Drachenköpfe und Congeraale. Maximaltiefe 40 Meter.

Capo Fonza, Elba
Auch hier geht es wieder tief hinab. Dafür finden sich ab 30 Meter noch Edelkorallen sowie im flacheren Bereich gehörnte Schleimfische, Kraken, Springkrebse und Nacktschnecken.

Secca della Triglia, Elba
Ähnlich wie Capo Fonza, aber mit schöneren Felsformationen und Überhängen unter Wasser. Große Flächen von Krustenanemonen, Brassenschwärme und Congeraale in den Spalten. Eine kleine Madonna hält Wache.

La Corbella, Elba
Eine Untiefe vor der Bucht von Morcone. Folgt man dem Steilhang in Richtung offenes Meer, erreicht man auf 38 Meter eine Mine, die der zweite Weltkrieg hierher gespült hat. Im flachen Bereich finden sich reichlich Highlights zum Austauschen.

GRIECHENLAND (48)
Karte
Agios Nikolaos
Runde, raue Granitfelsen mit Geweihschwämmen. Schon in acht Meter Tiefe gibt es Überhänge mit viel Bewuchs und Bewohnern.

Akrotiri Psevokavos
Ein flaches Schnorchel- und Tauchgebiet. Auf Wunsch legt das Tauchschiff an einem festen Betonsteg vor der gemütlichen Bar des Kapitäns an.

Kartalia-Höcker
Eine küstennahe, etwa zehn Meter hohe Felsnadel. Die Festlandseite und die Unterwasserhänge der Nadel zeigen Fahnenbarsch-Schwärme und recht hohen Algenbewuchs. Der seeseitige Steilabfall reicht bis auf gut 60 Meter Tiefe.

Kartalia-Höhle
Eine Grotte mit etwa fünf Meter durchmessendem Eingang, halb über und halb unter Wasser gelegen. Zur Seeseite gibt es einen senkrechten, durchgängig über 60 Meter tiefen Steilabfall.

Psevthokamvos
Zwei große und mehrere kleine Felsnadeln, dazwischen 20 Meter tiefe Kanäle: Zackenbarsch-Begegnungen und archäologische Fundstücke.

Souwlia
Sehenswerter Schnorchel- und Tauchplatz mit mehreren Höhlen, meist halb über und halb unter der Wasseroberfläche. Richtung Bucht erstreckt sich ein Irrgarten aus riesigen Granitblöcken.

Mansell Shoal, Santorini
Dieser Tauchplatz bezeichnet den versunkenen westlichen Caldera-Rand. Der bis auf zehn Meter unter die Wasseroberfläche aufsteigende Fels fällt an der Innenseite jäh ab. Steilwände mit Kaminen und Überhängen sind reichlich mit farbigen Schwämmen bewachsen. Wolken von Mönchfischen wuseln darüber.

Cap Tryptiti, Santorini
heißt die Südspitze der Insel Thirassia. Die scharfe Felsnase setzt sich auch unter Wasser fort. Die Flanken gehen an beiden Seiten in senkrechte, endlos lange und sehr tiefe Steilwände über. Ein wunderschöner Platz für Kenner und Könner, der sich ganz hervorragend für Panorama- und Taucherfotos eignet.

Das Cap Simantiri, Santorini
kennzeichnet den westlichsten Punkt Thirassias. An diesem Platz vermutet man das untergegangene Atlantis. Auf einem großen Plateau mit anschließender, unendlich tiefer Steilwand lebt alles, was im griechischen Teil des Mittelmeeres vorkommt.

Mushroom Cave, Rhodos
Eine Grotte auf der nördlichen Seite der Bucht, in der man oft Bärenkrebse und Kalmare beobachten kann.

Hole Cave, Rhodos
Diese kleinere Grotte liegt kurz hinter der Mushroom Cave und hat im hinteren Teil eine Öffnung zum Tageslicht, in der man auch gefahrlos auftauchen kann.

Light Cave, Rhodos
Diese Höhle auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht beeindruckt vor allem durch die Lichtspiele der Sonne.

Reef Dive, Rhodos
Mit etwas Glück findet man antike Amphoren. Liegen lassen! An einer kleinen Felswand hat man gute Chancen, auf Zackenbarsche zu treffen.

The Rocks, Rhodos
Bewachsene Felsbrocken in der Mitte der Bucht auf rund 15 Meter Tiefe. Fischschwärme, Fadenschnecken, Feuerwürmer und Einsiedlerkrebse.

Paximadi (Hersonissos), Kreta
Eine Me 109 aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Rumpf ist gut erhalten, nur das Heck fehlt. Auch das Maschinen-gewehr ist noch an seinem Platz.

Skistra (Elounda/Agios Nikolaos), Kreta
Eine Steilwand bis in 25 Meter Tiefe. Daran schließt sich ein flacher Abhang mit großen Felsen und Canyons an.

Skinaria Bucht (Plakias), Kreta

Zackenbarsche, Drachenköpfe, Meerbarbenkönige, Papageifische und – bei genauerem Hinsehen – sogar die Edelkoralle Corallium Rubrum.

Kathedrale (Chania), Kreta
Eine weiträumige Halle. Am hinteren Ende ist die Decke eingefallen und Tageslicht dringt in dicken Bündeln ein.

Klosterwand, Korfu
Startpunkt ist eine kleine Höhle mit sonnendurchfluteter Deckenöffnung. Dem folgen eine Steilwand und eine große Höhle mit Kamin.

Großes Riff, Korfu
Weitläufiger, dicht bevölkerter Platz: Zackenbarsche, große Rote Drachenköpfe und kleinere Mittelmeer-Fische.

Odysseus-Felsen, Korfu
Monumentaler Torbogen bis 30 Meter Tiefe. Niedere Tiere färben die Wände mit einem kunterbunten Muster. An der Nordseite fällt eine Steilwand bis auf 50 Meter ab.

Kap Agni, Korfu
Felsige Terassen und verstreute Felsblöcke mit pelzartigem Bewuchs, gebildet von niederen Tieren. Von Land zugänglich.

Marathonisi, Zakynthos
Ein der Bucht von Limni Keriou vorgelagertes Eiland. Im Flachwasserbereich tummelt sich das Leben im Makrobereich.

Torbogen, Zakynthos
Ein etwa 20 Meter hoher Felsbogen mit Höhlencharakter und farbenprächtig bewachsenen Wänden. Außerdem Muränen und Zackenbarsche.

Schräger Willi, Zakynthos
Im Nordosten gelegener riesiger, rund 20 Meter hoher Torbogen – genug Platz und Schatten also für viele Fische und niedere Tiere des Mittelmeers.

Arc de Triopmhe, Zakynthos
Etwa 20 Meter hoher, mit roten Schwämmen überzogener Felsbogen. Zudem fünf Höhlen in der Umgebung mit allen Schwierigkeitsgraden. Davon ist die meist betauchte Grotte die Garnelenhöhle.

Weißriff, Zakynthos
Der Spot besteht aus zwei Tauchgebieten. Die Meerseite fällt in große Tiefen ab, hier kann man Barrakudas, Makrelen und Seriolas beobachten. Zudem gibt es einen Tunnel zum Durchtauchen, der anfänglich nach oben hin offen ist und am Ende die Form eines Schmetterlings besitzt.

Poseidon Reef, Zakynthos
Die flachste Stelle des Riffs ist ein großes Plateau in zehn Meter Tiefe. An seiner Nordwest-Seite ragt eine imposante Steilwand auf, die bis auf über 40 Meter abfällt. Datzwischen liegt ein gut 50 Meter langer Canyon, der mit Felsbrocken übersät ist, Meeresschnecken-Dorado !

Flintenlauf, Zakynthos
Ein Tunnel in zwölf Meter Tiefe mit einer Grotte als Eingangsbereich und anschließendem Knick. Hier teilt sich der Tunnel und hier wird´s dunkel.

Dragonisi, Mykonos
Die Grotten im Südosten (drei bis 30 Meter) beherbergen Glasfischschwärme, Seeanemonen, Garnelen und zuweilen Mönchsrobben.

Grand Canyons, Mykonos
Man taucht bei Dragonisi auf etwa 25 Meter etwa 30 Minuten lang zwischen bewachsenen Steilwänden bis zu einem Tor mit Muränen.

Grouper Rock, Mykonos
In Front des Paradise Beach taucht man zwischen zehn und 30 Meter Tiefe und findet Steckmuscheln, Zackenbarsche, Brassen und Goldstriemen.

Octopus Island, Mykonos
Ein Steilwandtauchgang, der mit 35 Metern limitiert wird (die Wand geht auf über 60 Meter). Seesterne, Muränen, Seepferdchen und jede Menge Oktopus.

Pandaronissi, Paros
Imposante Höhlenformation an einer Steilwand bei Pandros – bewachsene Höhlendecken, große Zackenbarsche. Tiefe bis zu 45 Meter.

Cargoschiff, Paros
Gut erhaltenes Wrack in 23 Meter Tiefe, bewohnt von zahlreichen Arten wie Steckmuscheln, Seepapageien, Zackenbarschen und Drachenköpfen.

Tripiti, Paros
Offene Höhle mit schönen Formationen von Kalkrotalgen und lichtmeidenden Algen im Süden von Paros. Maximaltiefe 23 Meter.

Agios Spiridonos, Antiparos
In der Meerenge zwischen Antiparos und Paros befinden sich mehrere kleine Inseln. Tauchgänge führen zu einzelnen Felsen und in gut betauchbare Höhglen hinein.

Despotiko, Antiparos
Die Küstenbereiche des Antiparos vorgelagerten, unbewohnten Inselchens stehen vor allem für gute Schnorcheltauchgänge.

The Caves, Antiparos
Vier Höhlen und mehrere Tunnel zwischen zwölf und 18 Meter Tiefe. Ausgangspunkt ist die Südküste.

Thermopetra, Milos
Für erfahrene Taucher – ein echt heißer weißer Felsen, der in der Form an ein Schiff erinnert, mit engen Durchgängen und einigen Muränen.

Kalogiros, Milos
Ein steiler Abfall bis zu 30 Meter Tiefe, eine schöne Höhle und zahlreiche Felslöcher mit beachtlicher Artenvielfalt.

Agios Efstathios, Milos
Eine Höhle in 15 Meter Tiefe an einem Milos vorgelagerten kargen Inselchen. Beherbergt angeblich die größte Anemone der Agäis.

Polyaigos, Milos
Eine einsame Felseninsel mit zwei Tauchplätzen, malerisch zerklüftet von Wind und Wetter. Delfine sind ab und zu anzutreffen.

Chtenia, Milos
Superthrill – südöstlich von Kimolos finden bei herrausragenden Felsen echte Tieftauchgänge für erfahrene Taucher statt.

Avlaki Bucht, Paxos
Mehrere größere Grotten, nicht weit von der Oberfläche entfernt. Bewohnt werden sie beispielsweise von Anemonen und Garnelen.

Kap Pounda, Paxos
Noch mehr Grotten, einige davon mit Luftkuppeln. Auch sie sind dicht bevölkert von Bärenkrebsen, Langusten, Garnelen, Schwämmen und Co.

Bucht von Erimitis, Paxos
Ein Plateau mit kaum mehr als 15 Meter Tiefe, aus dem einige Riff-Felsen herausragen. Zuweilen kommen hier Mönchsrobben vor.

ITALIEN (15)
Karte
Secca di mezzo Canale, Toskana
Im offenen Meer, zwischen Monte Argentario und Giannutri befindet sich dieser Unterwasserkanal. Eine 22 bis 45 Meter tiefe Steilwand mit Großfischen und starker Strömung sorgt für Adrenalin.

Punta Secca, Toskana
Auch für anfänger ist diese Steilwand bei Giannutri gut geeignet. Schon ab zehn Meter gibt es einiges zu sehen: Zackenbarsche, Drachenköpfe und Barrakudas sind keine Seltenheit.

Anna Bianca, Toskana
Eines der wenigen Wracks der Gegend liegt vor Giannutri. Auf 30 Metern Tiefe mit starker Strömung sind Meerjunker, Schrift-, Fahnenbarsche und Zackenbrassen ständige Begleiter.

Secca di zil Paolo, Toskana
Dieser wenig besuchte Tauchplatz liegt vor der unbewohnten Insel Formiche di Grosseto. Gorgonienwälder teilen sich mit Oktopussen und Muränen ihr felsiges Revier.

L Àrgentarola, Toskana
Das kleine Inselchen direkt an der Westküste des Monte Argentario hat drei gute Plätze zu bieten: eine Steilwand, Überhänge mit Gorgonien und zwei Grotten. Manchmal trifft man hier sogar Delfine.

Die Equa, Cinque Terre
Der 60 Meter lange deutsche Frachter wurde 1944 bei dichtem Nebel von einem italienischen Schiff gerammt. Heute liegt das Wrack zwischen 34 und 40 Meter Tiefe. Auf Grund der hängengebliebenen Fischernetze, der Tiefe sowie der teilweise geringen Sichtweiten bleibt das Wrack Fortgeschrittenen vorbehalten.

Grotta Isola Tinetto, Cinque Terre
Die einfach zu betauchende Höhle liegt an der Westseite der Insel Tinetto. In 19 Meter Tiefe führt eine breite Strasse etwa 20 Meter weit in das innere der Insel. Durch einen Schacht fällt an dieser Stelle Tageslicht bis auf den Grund. In den Spalten lassen sich die unterschiedlichsten Höhlenbewohner entdecken.

Scoglio Diavolo, Cinque Terre
Der Teufelsfelsen bildet eine Steilwand von der Oberfläche bis in 27 Meter Tiefe. In den zahllosen Spalten und Nischen lassen sich mit einer Lampe Kraken und rote Riffhummer entdecken. Um den Felsen kreisen Schwärme von Brassen und Makrelen. Mit ein bisschen Glück sind in den Sommermonaten im Blau kapitale Tunfische auszumachen.

White Cape, Cinque Terre
Das weiße Kap bildet die malerische Spitze der militärisch genutzten Insel Tino. Die aufragenden Felswände setzen sich unter Wasser bis in eine Tiefe von 29 Meter fort. Ein kleines vorgelagertes Riff bildet an der Spitze einen Kanal. Die häufig auftretenden Strömungen bilden die Nahrungsgrundlage für eine reiche Flora und Fauna.

Rocce Rosse, Cinque Terre
Steilwand aus rotem Marmor. Unter Wasser endet die Wand auf neun Meter. Der seicht auslaufende Sandhang zieht sich bis in 24 Meter Tiefe und ist mit bis zu sechs Meter großen Marmorbrocken übersät.

Campanari, Siziien
freistehender , dicht bewachsener Fels, der an fast allen Seiten steil abfällt und mit weißen und gelben Gorgonien bedeckt ist. Die Westseite ist übersät mit Schraubensabellen und bietet Congeraalen und Muränen Unterschlupf.

Capo Caldura, Sizilien
Direkt unterhalb des Hotels Kalura und der angeschlossenen Tauchschule gelegen, bietet dieser Platz Reste einer römischen Hafenanlage sowie schön bewachsene Felsen mit filigranen Nacktschnecken und viele Drachenköpfe. Vor allem für Nachttauchgänge ideal.

Bastione, Sizilien
ausgedehnte Seegraswiesen, unterbrochen von Sandflächen und üppig bewachsenen Felsblöcken. Guter Spot für Anfänger. Mit etwas Glück stößt man hier auf Amphorenreste.

Secca di Sette Frati, Sizilien
idealer Beobachtungsspot für Einsiedlerkrebse und Tintenfische. Hübsche Motive finden sich hier auch im Nahbereich.

Cap Valtur, Sizilien
zerklüftete Felslandschaft mit mehreren sehenswerten Tauchplätzen - von steilen Schluchten bis zu wild angeordneten Felsblöcken im Flachwasserbereich. Tolle Krustenanemonen und viele Schwämme.

KROATIEN (26)
Karte
Lucitana-Höhle, Brac
In nur fünf Metern Wassertiefe öffnen sich zwei Eingänge in eine große Höhle (max. Tiefe 39 Meter). Nicht nur der Bewuchs darin ist schön anzusehen, auch die drei standtorttreuen Tunfische bereichern die bizarre Szenerie. Durch den Einfall des Sonnenlichts wird die Höhle zu einem faszinierenden, überaus mystischen Tauchspot.

Tunnel im Kanal, Brac
Der Einstieg befindet sich in neun Meter Tiefe, von dort geht` s etwa 30 Meter lang durch den Tunnel bis zum in 18 Meter Tiefe liegenden Ausstieg. Garantiertes Treffen mit Drachenköpfen, Steinfischen und Barschen.

Zlatni rat-Riff, Brac
Vor dem legendären Goldenen Horn, einer Landzunge, die 600 Meter weit ins klare Meer hineinragt, kann man auch tauchen – wegen des Surfbetriebs allerdings nur in der Vor- und Nachsaison: Das Riff ist in einer Tiefe von 12 bis 36 Meter überaus bunt bewachsen und für das Mittelmeer erstaunlich fischreich. Auch das römische Mosaik (Tiefe bis 18 Meter, gut auch für Anfänger) ist nicht weit vom Zlatni rat entfernt.

Osibova, Brac
Eine Landzunge im Meer, die sich unter Wasser mit einem stufenförmigen Hang fortsetzt. Das Gebiet ist reich strukturiert, mit einem Canyon in 15 bis 20 Meter und zwei Höhlen.

Fisherman Wreck, Brac
Vor Stormanska auf der Insel Solta liegt das gut betauchbare Wrack eines 30 Meter langen Fischerbootes. 1997 als das größte Fischerboot der jugoslawischen Küstenfischerei gebaut, sank es 1998. Rumpf und Schraube liegen auf 20 Meter Tiefe.

RT. Miracine, Cres
Genau das richtige für Steilwandfans. Grotten und Überhänge sind mit Gorgonien, Kelchkorallen und bunten Schwämmen bewachsen.

Kapellplatz, Cres
Interessante UW- Landschaft mit kleinen Höhlen auch für Gruppen mit Anfängern oder für den zweiten Tauchgang des Tages geeignet, da es hier nicht besonders tief ist.

RT. Zaglav, Cres
Steilwand von fünf bis 40 Meter tief, mit besonders guter Sicht und überdurchschnittlich schönem Bewuchs.

"Liberty", Cres
Ein 80 Meter langer italienischer Holzfrachter, der 1912 auf Grund gelaufen ist. Das Schiff liegt aufrecht zwischen 25 und 55 Metern und sollte wegen der meist spärlichen Sicht nur von erfahrenen Tauchern besucht werden.

Pelastys, Krk
Griechisches Frachtschiff, gesunken 1972. Es hat eine Länge von zirka 70 Meter und einer maximalen Tiefe von 32 Meter. Laderäume, Steuerstand und Mannschaftsraum sind einfach zu betauchen, und besonders Schwarmfische lieben das künstliche Riff.

Spider Point, Krk
Schwer aufzufindende Untiefe, die nur wenige Taucher kennen. Die steil abfallende Wand von fünf bis 45 Meter ist wunderschön mit Gorgonien und Anemonen bewachsen. Hier fühlen sich Seespinnen und Oktopusse besonders wohl. Ab September sind Tunfischschwärme zu sehen.

Der Tunnel von Prvic, Krk
Der Eingang liegt auf acht Meter, von wo aus es auf zirka 35 Meter durch die vorgelagerte Insel geht. Am Ausgang erwartet einen die 45 Meter tiefe, blau bewachsene Steilwand. An der mit Schwämmen und Korallen bewachsenen Wand gibt es viele gelbe Drachenköpfe und vielfältige Kleintiere zu sehen.

Indianerfels, Krk
Ein Tauchplatz mit maximaler Tiefe von 25 Meter. Die Wand hat fünf wunderschön bewachsene Grotten in Tiefenbereichen von drei bis 23 Metern. Hier gibt es Schwarmfische (Brassen, Heringe, Mönchsfische), und mit etwas Glück sind auch Seepferdchen zu sehen.

Cave I, Pag
Von einer Steilwand aus geht es 25 Meter ins Freiwasser, wo sich ein "Turm" mit senkrechten Wänden aus der Tiefe erhebt. Viele bunte Schwämme, üppige Nacktschnecken, Springkrebse, Katzenhaie und gelegentlich Schwarmfische.

Babytrop, Pag
An einer kleinen Steilwand befinden sich Grotten und Überhänge, die mit bunten Schwämmen bewachsen sind. Hier trifft man auf zahlreiche Kleintiere, Krebse und Schnecken sowie häufig Oktopusse und Seehasen.

Island, Pag
Zirka 60 Meter vom Ufer entfernt steht ein mächtiger, schroffer Felsen auf maximal 40 Meter Tiefe und ragt zirka sieben Meter aus dem Meer. Wegen der leichten Strömung kommen Tunfische und Milchfische nicht selten vorbei.

Golden Blocks, Pag
Im Tiefenbereich von 15 bis 28 Meter liegen einzelne, teils sehr mächtige Felsbrocken. Das Wasser hat im Laufe der Jahrhunderte seine Spuren in Form von Tunnel, Furchen und höhlenartigen Ausspülungen in den Felsen hinterlassen. Im morgendlichen Gegenlicht strahlen die Felsen wie mit Gold überzogen den Tauchern entgegen.

G-Point, Pag
Schön bewachsene Steilwand mit großen gelben Gorgonien. Im oberen Teil der Wand befinden sich viele kleinere Gorgonien und viele bunte Schwämme. Maximale Tiefe 55 Meter.

Cutin, Rab
Auf der Ostseite der kleinen Insel Cutin befindet sich eine wunderschöne Steilwand, die von einem Plateau mit einer durchschnittlichen Tiefe von sechs bis zehn Meter abfällt. Ab 25 Metern Tiefe ist die Wand mit blauen und gelben Gorgonien bewachsen.

Goli Double Rock, Rab
Beim kleinen, vorgelagerten Felsen der Insel Goli verläuft unter Wasser ein Plateau in nördlicher Richtung. Davon fallen in allen Richtungen Steilwände senkrecht ab. Schwarmfisch ist hier garantiert. Im Flachwasserbereich auf zwölf Meter gibt es eine kleine Grotte mit Krustenanemonen.

Andi `s Paradise, Rab
Ein Unterwasserberg kommt bis auf zwölf Meter an die Oberfläche. Immer leichte Strömung, viele Gorgonien, Langusten, Drachenköpfe und Fischschwärme.

Grotte von Srakane, Losinj
Der Eingang zur Grotte liegt in einer Tiefe von neun Metern. Dieser Taucplatz ist reich an Flora und Fauna. Schöner Bewuchs und viele Kleintiere.

Riff Margarina, Losinj
Ein schönes Riff von fünf bis mehr als 40 Metern, mit vielen maritimen Lebensformen. Gelegentliche archäologische Funde erhöhen den Reiz dieses Spots.

Cathedrale, Losinj
Ein Traum- Tauchplatz !!! Eine wunderschöne Grotte mit ausgang in 30 Meter Tiefe. Viele Löcher und Durch-brüche lassen ein mystisches Licht in den Raum fallen, der durch seinen weißen Sandgrund besonders faszinierend wirkt.

Wrack Tihani, Losinj
Ein Schiff aus der K. U. K. Monarchie. 60 Meter lang, am 12.02.1917 gesunken. Maximale Tiefe 35 Meter. Der Tauchplatz liegt in der Nähe der Hafeneinfahrt der Insel Unije.

Riff Misnjak, Losinj
Ein unvergesslicher Tauchgang an einem Riff. Abwechslungsreicher Untergrund, reich an Flora und Fauna.

MALTA & GOZO (37)
Karte
The Tent Peg Wreck, Valetta
Der Meeresboden besteht aus welligem, feinem, weißem Sand und Schlick. Das Wrack, ein stählerner Frachtdampfer liegt in einem kleinen Tal und ist völlig auseinandergebrochen. Er beförderte normale Ladung, darunter hölzerne Zeltpflöcke.

Swimming Pool, Valetta
Das Riff neigt sich sanft nach Norden mit einigen flachen Überhängen, wo kleine Fische zu sehen sind. Es ist ein beliebtes Gebiet für die verbotene Harpunenfischerei der Einheimischen.

HMS Maori, Valetta
Die HMS Maori lief 1937 vom Stapel und hat einige Kämpfe vor Norwegen, im Atlantik und im Mittelmeer erlebt. Sie war letztlich verantwortlich für den Untergang der Bismarck. Aus den Trümmern und dem Schlamm des am Abend des 12. Februar durch einen Bombenangriff gesunkenen Schiffs ragen noch immer scharfe Granaten hervor.

Qawra Reef, Nordmalta
Beim Einstieg an den algenbewachsenen Felsen gibt es fünf große Grotten zu erkunden, die zehn bis zwölf Meter in die Felswand gehen. Die Grotten sind sicher zu betauchen, die Wände mit Rotalgen und Moostierchen bedeckt.

Octopus `s Garden, Nordmalta
Dies ist ein Rifftauchgang im offenen Meer. Der algenbewachsene felsige Grund und Felsblöcke bilden eine kleine Wand mit einem Steilabhang. Die Fischfauna ist spärlich, da das Gebiet bei den einheimischen Fischern beliebt ist, aber es gibt zahlreiche kleine Seeigel und Feuerwürmer.

St. Paul`s Valley, Nordmalta
Das Tauchboot ankert am Rand des Steilabfalls in sechs Metern. Man schwimmt ein kurzes Stück zu einer kleinen Wand, die weitere drei Meter zum weißsandigen Grund abfällt. Der Grund ist durchsetzt mit Felsen und erhöhten Neptungras-Bänken, wo man Sepien und zahlreiche Lieppfische findet.

Gurbel Reef, Marfa Ridge
Der Name dieses Riffs im offenen Meer ist von der maltesischen Bezeichnung für den Adlerfisch abgeleitet, der hier in großer Zahl vorkommt. Inmitten großer und kleiner Felsblöcke gibt es einige ungewöhnliche Felsformationen, die überreich mit Algen bedeckt sind.

Smuggler`s Cove, Marfa Ridge
Dieses Gebiet verspricht einen leichten Tauchgang zu einem flachen sandigen Grund. Auf der küstennahen Seite liegt in etwa drei Meter Tiefe eine große Grotte, die hinten einen kleinen Durchlass zum Hinausschwimmen hat.

Ahrax Bay, Marfa Ridge
Dies ist eine wunderschöne Bucht mit ganz verschiedenen Lebensräumen, die vielen etwas bietet. Wenn man nach Osten schwimmt, entdeckt man zahlreiche in den Kalkstein geschnittene Gullys. Sobald man um die Ecke kommt, fällt man in eine große, kesselartige Senke im felsigen Grund mit einem Luftloch auf der Innenseite, durch das man auftauchen kann.

Marfa Bay, Marfa Ridge
Dies ist, nach einer kurzen Kraxelei über die Felsen, ein sehr leichtes Tauchgebiet. Große Neptungrasbänke enden als Flächen mit abgestorbenem Seegras, das sich in den glattgeschliffenen Kalksteingullys sammelt. Überall auf diesen Felsen sind hunderte von Wachsrosen mit verschiedenen Grundelarten und Seespinnen, die auf Anemonen leben.

Marfa Point (The Madonna), Marfa Ridge
Der Amphibians Diving Club hat hier in einer kleinen Naturgrotte in 18 Meter Tiefe eine Madonnenstatue aufgestellt. Die Felsen ringsum sind mit zahllosen feuerwürmerm bedeckt, die sich von Seeigeln und Quallen ernähren.

Wreck "Rozi", Marfa Ridge
Das Schiff wurde 1992 versenkt, um den U-Boot-Touristen eine Unterwasserattraktion zu bieten. Die U-Boot-Touren gibt es nicht mehr, aber der schöne kleine Schlepper liegt nach wie vor inmitten von Felsen aufrecht auf dem Sandboden.Das Schiff wird allmählich besiedelt und ist überall zugänglich.

Paradise Bay, Marfa Point
Die felsige Küste am Einstiegsplatz weist Tümpel mit stehendem Wasser auf, aber sobald man im Wasser ist, fällt das felsige Riff zwischen umherliegenden, mit Neptungras bedeckten Felsen ab. Der Tauchgang geht weiter um die Landspitze herum nach Norden und folgt einer Wandkante. Im Flachwasser wimmelt es immer von jungen Riffbarschen und Ährenfischen.

Anchor Bay, Anchor Bay
Die Bucht ist ziemlich trist, aber sobald man um die Ecke schwimmt, kommt man zu einem mächtigen Felsblock an der Küstenwand. Er markiert den Eingang zu einer Höhle, deren Boden aus abgeschliffenen Steinen besteht. Die Wand rechts weist tausende kleiner Löcher auf, in denen Feuerwürmer und Garnelen leben.

Wreck "Um el Faroud", Wied iz-Zurrieq

Die im September 1998 versenkte, vom Unglück verfolgte Um el Faroud hatte davor drei Jahre im Hafen von Valetta gelegen, nachdem bei einer Explosion an Bord neun maltesische Werftarbeiter ums Leben gekommen waren. Jetzt liegt das schiff mit einer Erinnerungstafel versehen in 32 Meter Tiefe aufrecht auf dem sandigen Grund.

Wreck "Blenheim Bomber", Xorb Il-Gagin
Das Wrack dieses vergessenen Flugzeugs wurde spät wiederentdeckt und ist für jeden Maltataucher ein Muss. Der Motor und die Tragflächen sind intakt, aber der Vorderteil des Rumpfes ist abgerissen und liegt einige Meter vor dem Hauptwrack. Ein aufregender Tauchgang im offenen Meer.

Sultan Rock, Comino
Diese Gebiet ist für erfahrene Taucher, da mit Strömung zu rechnen ist. Auch wenn es nicht besonders tief ist, besteht Gefahr abgetrieben zu werden. Es gibt kleine Neptungraswiesen, auf denen man immer einige Lippfischarten findet. Auch Muränen sind hier vertreten.

Elephant Rock, Comino
Dieser Tunnel führt etwa 30 Meter durch die Landspitze und ist ein ziemlich einfacher Tauchgang. Taucher sollten jedoch ihre Lampen mitnehmen, damit sie die herrlichen Farben der Schwämme, Moostierchen und Sternkorallen sehen können, die die Wände bedecken.

Blue Lagoon, Comino
Dieses leichte Gebiet ist bei Tauchern sehr beliebt und hat einiges zu bieten. Normalerweise sind immer große Schwärme von Goldstriemen und viele Mönchsfische zu sehen. Auf dem Boden der Lagune wechseln Sand und Neptungras.

Crystal Lagoon, Comino
Der Tauchgang folgt dem Tunnel durch die Landspitze zum Westen der Insel. Der Boden der Höhle ist mit Felsen übersät. In diesem Gebiet gibt es jedoch wenig Fisch. Erst wieder bei der Rückkehr in die geschützte Lagune, wo das Füttern von Hand gewohnte Brandbrassen und Zweibinden-Brassen erwartungsvoll um das Tauchboot kreisen.

Lighthouse Reef, Comino
Dies ist ein spektakulärer Tauchgang hinunter von einem flachen Felsschelf in sechs Metern, wo das Tauchboot ankert. Der Tauchgang beginnt am Eingang zu einem Kamin, der auf 16 Meter nach unten reicht, wo er ausläuft. Der Tunnel ist so breit, dass Taucher sich ohne anzustoßen bewegen können. Der beste Tauchgang der kleinen Insel.

Marsalforn Bay, Gozo
Dies ist ein sanft abfallendes Tauchgebiet, das häufig zu Übungszwecken benutzt wird, wobei die Sicht umso besser wird, je weiter man aus der Bucht schwimmt. Der sandige Grund ist mit Felsen und Neptungras durchsetzt. Zu sehen sind kleine Schwärme von Zweibanden-Brassen und Bandbrassen.

Xwieni Bay, Gozo
Es gibt einen ganz flachen Zugang vom Ufer, der hinunter zu mehreren Felspassagen führt. Die Felsen sind mit Algengestrüpp überwuchert. Danach fällt ein kleines Band ab auf einen sandigen Boden, und Hunderte kleiner Spalten beherbergen Muränen und den gemeinen Kraken.

Twin Arches (Marsalforn Reef), Gozo
Eine Vielzahl an Fischfauna ist hier an dieser ausgedehnten felsigen Landspitze zu sehen. Der Einstieg erfolgt in sehr flachem Wasser, das mit Hunderten von Seeigeln übersät ist – wenn man über die großen Seegraswiesen schwimmt, kann man häufig Sepien, Kraken und zahlreiche Lippfische sehen.

Anchor Reef, Gozo
Dieser Tauchplatz kein bei Dünung schwierig zu betauchen sein. Der Einstieg ist einfach, aber der Ausstieg komplizierter, da man einen felsigen, steilen Hang hinaufklettern muss. Besonders auf Angelschnüre ist zu achten.

Reqqa Point, Gozo
Je nach Wellengang liegt der Einstieg entweder links oder rechts von der Landspitze, aber zum Tauchen schwimmt man nach links um die Landspitze nach Westen. Die Wand ist vielerorts fast senkrecht und weist zahlreiche Spalten und Höhlen auf.

Billinghurst Cave, Gozo
Es dringt kaum Tageslicht in die Höhle ein, und ein Knick in der Mitte hält das Licht noch stärker ab. Die Seiten des Tunnels sind durch die anbrandende See ausgehöhlt und erodiert, mit vielen verschiedenfarbigen Schwämmen bedeckt.

The Blue Dome (Cathedral Cave), Gozo
Man beginnt diesen Tauchgang am Besten auf der rechten Seite einer stark geneigten Wand, die unter Wasser zu einer mächtigen Ansammlung großer, dunder Felsen abfällt, die mit Algen, Seeigeln und violettroten Seesternen bedeckt sind.

San Dimitri Point, Gozo
Ein flaches Riff springt von einem geschützten Horn von der Landspitze vor, wo das Tauchboot in sechs Meter ankern kann. Die Riffspitze eignet sich hervorragend für Sicherheitsstopps am Ende des Tauchgangs. Zahnbrassen, Mönchsfische und große Schwärme von Goldstriemen sind hier zu sehen.

Inland Sea, Gozo
Bei idealen Bedingungen ist dies ein fantastischer Tauchplatz an einer schmalen Schlucht, die sich 80 Meter durch die Landspitze zum offenen Meer dahinter zieht. Über einem fahren pausenlos Boote herum. Der Blick hinaus in das tiefblaue, offene Meer ist märchenhaft.

Azure Window, Gozo
Der Name "Azurblaues Fenster" geht auf den Blick zurück, den man aus dem Wasser auf den Bogen darüber hat, der das Azurblau spiegelt, als blicke man durch ein riesiges Fenster. Mächtige Felsen liegen unter dem Bogen, von dem sie herab gestürzt sind. Das Leben im Meer ist vielfältig und die Felsen mit Eisseesternen und kleinen Röhrenwürmern übersät.

The Blue Hole and the Chimney, Gozo
Das Blue Hole ist eine natürliche Felsformation, die Wind und Wellen im Lauf der Jahrhunderte gespaltet haben. Dies Gebiet mit einem geschützten Einstieg zu meheren Tauchplätzen kann einen mächtigen Bogen vorweisen, der in acht Meter Tiefe beginnt und oben flach, fast quadratisch mit Gelben Krustenanemonen bedeckt ist.

Coral Cave, Gozo
Der Einstieg scheint zunächst schwierig zu erscheinen, ist aber der beste Zugang und erübrigt die meiste Zeit für die Höhle. Hinter der großen, halbkreisförmigen Öffnung liegt sandiger Boden und ein Haufen Felsblöcke unter dem Eingang.

Crocodile Rock, Gozo
Das Tauchboot ankert über dem Felsriff zwischen Crocodile Rock und der Küste, wo das Wasser etwa sieben Meter tief ist. Die Felsplattform hier ist tief gefurcht und mit verschiedenen Algenarten bedeckt. Darunter sind Trichteralgen und die Gingkoblättrige Caulerpa zu finden.

Fundus Rock, Gozo
Durch den nördlichen Teil dieses kompakten Kalksteinklotzes geht ein Loch. Unter wie über Wasser ist die szenerie gleich stark, mit senkrechten Wänden, Spalten, Gullys und Grotten in übereinander- liegenden Felsblöcken.

Wardija Point, Gozo
Wie die meisten anderen Tauchgebiete von Gozo ist auch dies ein Tieftauchgebiet. Bei diesen Tauchgängen sollte man schon ein erfahrener Taucher sein. Es gibt hier nicht so viele Fische wie anderswo. Zu sehen sind jedoch Schriftbarsche und Zwergspitzkopf-Schleimfische.

Zurziep Reef, Gozo
Hier taucht man am besten nachmittags, wenn die Sonne nach Westen zieht. Es gibt eine Felsplattform am Fuß des Kliffs, nur fünf Meter unter Wasser. Wenn es die Bedingungen erlauben kann man am Rand der Plattform und der Steilwand entlang tauchen. Man findet hier Papageifische, Bernsteinmakrelen Lippfische und Mönchsfische.

NORWEGEN (10)
Karte
Skarvoy, Egersund
Variable Naturverhältnisse, unglaubliche Biologie und einzigartige Steilwände und Höhlen machen diesen Tauchplatz zur ersten Wahl. Die Ostseite hat Grotten zu bieten. Man startet am besten dort, wo die ovale Marke steht und schwimmt nordwärts. An der Südwest-Ecke findet man die "berühmte" Skarvoy-Wand. An der Oberkante der schwarzen Ellypse fällt die Wand auf ca. 50 Meter ab.

Argentina, Egersund
Deutscher Schlepper, Nov. 1944 gesunken,18m Länge, 58 BRT liegt in 28m Tiefe zerbrochen, achtern gut erhalten mit Namenszug.

Landan, Egersund
Englisches Motorschiff (siehe Bild), in den 50ger Jahren gesunken, 220 BRT 33m Länge, liegt in 42m Tiefe recht gut erhalten.

DO-24, Høvåg Hyttegrend/Kristiansand
Deutsches Flugboot, im April 1945 gesunken, liegt in 25-30m Tiefe im Innenfjord, kann immer betaucht werden, in 4 Teile zerbrochen.

Seattle, Høvåg Hyttegrend/Kristiansand
Deutscher Frachter, im April 1940 gesunken, 143m Länge, 7369 BRT 25-70m Tiefe, ausgebrannt, wohl das bekannteste Wrack in Südnorwegen.

V 1605 / Mosel, Høvåg Hyttegrend/Kristiansand
Deutsches Vorpostenboot, im Oktober 1944 gesunken, 54m Länge 30-50m Tiefe, sehr gut erhalten, wurde erst 2001 wiederentdeckt.

Nachschubtanker 15 Norwegen, Høvåg Hyttegrend/Kristiansand
Norwegischer requirierter Tanker, 70m Länge 1202 BRT, im Oktober 1944 gesunken, explodiert, Reste in 5-30m Tiefe.

Tom B., Høvåg Hyttegrend/Kristiansand
Englischer Kümo, im August 1958 gesunken, 913 BRT, 60m Länge ist in 3 Teile zerbrochen, liegt in 20m Tiefe.

M-426, Høvåg Hyttegrend/Kristiansand
Deutscher Minensucher, im September 1944 gesunken, liegt in 15-20m Tiefe durch Angriff englischer Kampfflugzeuge stark beschädigt.

Gudrun, Flekkefjord
Deutscher Frachter, im Dezember 1944 gesunken, 70m Länge, 1485 BRT, liegt in 25 - 45m Tiefe, ist ausgebrannt aber sehr gut erhalten.

ÖSTERREICH (11)
Karte
Wandl, Attersee
Am Südufer erfolgt der Einstieg über eine zweieinhalb Meter hohe Böschung. Das Tauchgebiet ist ein vom Urzeitgletscher geformtes oberes Becken mit versunkenen Bäumen. Rechter Hand der Geröllböschung liegen viele große Felsblöcke und eine kleine Felszunge. Im Seichtbereich gibt es Hechte, Barsche und Saiblinge.

Schwarze Brücke, Attersee
Am Ostufer auf der Hälfte der Strecke zwischen Seefeld und Weyregg. Das Tauchgebiet ist nur interessant aufgrund einer steilen Felswand und nur erfahrenen Tauchern, wenn möglich in Begleitung einer örtlichen Tauchbasis zu empfehlen.

Fürbergbucht, Wolfgangsee
Die Fürbergbucht ist Naturschutzgebiet, das Gebiet ist als Laichschutzzone zwischen 15. März und 10 Mai gesperrt. Der Bereich zieht sich am Nordostufer des Wolfgangsees (gegenüber St. Gilgen) von der Schiffsanlegestelle Fürberg bis zur Nordwestlichen Seite der Falksteinwand.

Franzosenschanze, Wolfgangsee
Der Einstieg zum See ist problemlos über Stufen möglich – dem folgt ein Tauchplatz mit stellenweise steil abfallendem Seegrund bis auf etwa 35 Meter mit felsigen Strukturen und versunkenen Bäumen.

Hundsort, Hallstätter See
Das Gebiet erstreckt sich vom Hoislfeld etwa 300 Meter in südlicher Richtung bis zum sogenannten Hundsort am Westufer. Zu sehen gibt es imposante Steilwände bis achzig Meter Tiefe und eine Munitionshalde zwischen 23 bis 39 Meter Tiefe.

Obertraun, Hallstätter See
Die Tauchzone führt von der Einmündung des Kasenbaches in den See bis zur Edlingerhütte auf etwa 500 Meter Uferlänge – ein herrliches Gebiet zum Entdecken von Unterwasserpflanzen und zahlreicher Fischarten vom Kleinfisch bis zum Hecht.

Hallstatt, Hallstätter See
Die Tauchzone erstreckt sich von der Einmündung des Waldbaches in den Hallstätter See südwärts bis zum Südende der Badeinsel Hallstatt; sie liegt in unmittelbarer Nähe der Tauchbasis Zauner in Hallstatt.

Klackboden, Vorderer Gosausee
Am Nordwestufer des Sees, nach dem westlichen Ende der Staumauer (vor dem See stehend rechst). Ein Fußweg führt am Gasthaus Gosausee zur Taucherwiese. Zu sehen gibt es die typische Unterwasserlandschaft eines Stausees mit einem imposanten Gletschermassiv.

Bärnkogel, Vorderer Gosausee
An der nordöstlichen Uferseite. Der Tauchplatz ist nach einem 350 Meter langen Fußmarsch vom Gasthof Gosausee erreichbar. Das Tauchgebiet erstreckt sich zwischen den Bootshütten und dem Bärnkogel, einer Felswand, die sich unter Wasser bis 40 Meter Tiefe fortsetzt.

Staubereich Siebenbrunn, Traunsee
Ein Einstieg erfolgt zum Beispiel vom Grund der örtlichen Tauchbasis Traunfall aus – Tauchgebiet ist der gesamte Staubereich bis 100 Meter vor der Staumauer. Über 30 Höhlen, Tunnel und Becken zwischen zwei und zwanzig Meter Länge.

Ebensee, Traunsee
Hier wird die Traun etwa fünf Kilometer vom Traunsee entfernt betaucht. Der Einstieg erfolgt bei Ebensee. Der Einstiegsbereich befindet sich zwischen Ebensee und Traunsee und lässt sich mit aber auch ohne Flasche schnorchelnd zwischen 30 und 60 Minuten bewältigen.

POLEN (19)
Karte
Schloss
Tiefe 9 m, bei Sichtweiten von bis zu 10 m sind rechts u. links vom Ufer viele Fische und Bäume im Wasser. Dieser Tauchplatz ist auch für Anfänger bestens geeignet.

Zeltplatz
Tiefe bis 15 m, rechts u. links vom Ufer aber auch auf der anderen Uferseite Fische und viele Bäume im Wasser. Sehr natürlich gewachsene Unterwasserlandschaft. Geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene.

Braunkohlesteilwand
Ein absolutes MUSS für jeden sicheren Taucher ist die Braunkohlesteilwand im Lagower-See. Die Wand hat einen Winkel von ca.80 Grad und ist ca. 33 m tief. An der Wand sind längs nach unten laufende, großräumige Ausbuchtungen und Braunkohleformationen in Form von riesigen Felsen. Einen unbeschreiblichen Eindruck bekommt man, wenn man von ca. 20 m nach oben zur Wasseroberfläche schaut. Geeignet für erfahrene Taucher.

"Amphitheater"
Eine halbrunde, riesige Kalkwand, die erst im August 2004 entdeckt wurde. Die Wand beginnt in 20 m und endet in 50 m Tiefe. Unbeschreibliche Unterwasserlandschaften sowie riesige Felsformationen aus Kohle und Sand machen diesen Tauchplatz so einzigartig. Mein absoluter Favorit unter den Tauchplätzen in Lagow und noch sehr unbekannt. Es sind dort nicht mehr als ca. 10 Taucher abgetaucht. Dieser Tauchplatz ist für sehr erfahrene und TEC-Taucher geeignet.

Abille Wreck (Ostsee)
Der französische Hochseeschlepper aus dem II. Weltkrieg zählt zu den schönsten Wracks in der Danziger Bucht. Unterhalb der Halbinsel Hela ruht das Wrack dicht vor dem Marinehafen. Es wurde 1996 von Hobbytauchern entdeckt. Über die Umstände des Untergangs sowie Ladung

und Besatzung ist leider wenig bekannt. Der 30 Meter lange Schlepper steht aufrecht im Schlamm. Die Maximaltiefe beträgt 48 Meter. Das schleppertypische lange Arbeitsdeck, welches die hintere Hälfte des Schiffs einnimmt, befindet sich auf 45 Metern. Die Aufbauten und der für Schlepper typische hochgezogene Steven ragen in das schwarze Wasser bis zu einer Tiefe von 39 Meter auf. Sie sind fast vollkommen mit Muscheln bewachsen. Die betauchbare Brücke wird von großen Dorschen bewohnt. Über das Ruderhaus kann auch unter Deck vorgedrungen werden, jedoch sollte man sich hierbei die bereits recht große Tiefe vor Augen halten. Den höchsten Punkt des Wracks der "Abille" bildet der Antennenmast auf den Aufbauten hinter der Brücke. Das Eisengestänge in 35 Meter Tiefe ist mit Fischernetzen behangen. Eine Leine führt von hier unmittelbar unter die Wasseroberfläche zu einer kleinen Boje. Durch die recht große Tiefe bleibt das Wrack erfahreneren Tauchern vorbehalten. In dem Gebiet gibt es aber auch für Anfänger reichlich flacheren "Ersatz". Nur recht selten herrscht hier Strömung.

Jez. Czarnoglowy Duze – (Badestelle, Zachodnio-Pomorskie)
Ca. 50m entfernt von dem kleinen Campingplatz am See, befindet sich diese Badestelle.

Der Sandige Grund fällt erst langsam, dann zügig bis auf 15-20m Tiefe ab. Hinter des kleinen brüchigen Stegs beginnt im Flachwasserbereich bis zu 3m Tiefe ein Schilfgürtel. Im Anschluss daran kommt man an eine Steilwand, die bis auf 15m Tiefe abfällt. Auf 3m gibt es ein Plateau mit ein paar Baumresten. In den verschiedenen Löchern und Spalten an der Steilwand findet man immer wieder Aale.

Jez. Czarnoglowy Duze – (Unterwasserwald, Zachodnio-Pomorskie)
Um zu diesem Tauchplatz zu gelangen, fährt man in Czarnoglowy (wenn man von Moracz kommt) links zur alten Kreidefabrik ab. Nach der Fabrik, wird aus der Straße ein Feldweg. Diesem folgt man ca. 1 Kilometer. Bevor man die alten Gleise überquert, folgt man dem Trampelpfad rechts. Nach wenigen Metern erreicht man den See. Hier findet man einen versunkenen Wald der bis auf ca. 20m Tiefe reicht. Ansonsten gibt es zu sehen: Karpfen, ...

Jez. Czarnoglowy Male (Zachodnio-Pomorskie)
Um zu diesem Tauchplatz zu gelangen, fährt man in Czarnoglowy (wenn man von Moracz kommt) links zur alten Kreidefabrik ab. Nach der Fabrik, wird aus der Straße ein Feldweg. Diesem folgt man ca. 1 Kilometer bis man zu alten Gleisen gelangt. Diese überqueren und halblinks weitergehen.

Jez. Drawsko - Stare Drawsko-Kleofas (Zachodnio-Pomorskie)
Auf er Straße von Czaplinek nach Polczyn Zdroj weißt ein Schild nach link ein Schild zur Ferienanlage "Kleofas". Der beste Einstieg ist der Steg der Anlage "Kleofas". Hier fällt der Grund zügig bis auf 25m Tiefe ab. Entlang des Stegs findet man noch den Müll bzw. die verlorenen Gegenständen von vergangenen Urlaubern wie z.B.: Angelruten, Badelatschen, Paddel, Tonvasen, Wodkaflaschen usw., welche zahlreiche Krebse als Ihr Zuhause ansehen. In Höhe des Grillplatzes findet man eine kleine Steilwand, die von 9m auf 17m Tiefe abfällt. Zu sehen gibt es u.a. Aale, Barsche, Hechte, ...

Jez. Bielin (Zachodnio-Pomorskie)
Anfahrt: Von Gadno Fährt man Richtung Mieszkowice. Man kommt durch einen Wald. Am Ende des Waldes folgt eine starke Linkskurfe wo unmittelbar nach der Kurfe ein kleiner Campingplatz mit Bootssteg folgt.

Der Einstieg erfolgt entweder über den Steg oder direkt vom Strand aus. Taucht man Richtung osten am Ufer entlang, kommt man zu einem Munitionsfeld (Achtung!!).

Folgt man dem Ufer, gibt es am Ostufer im hinteren Teil des Sees ein Feld mit Resten vom Eisenbahnbau.

Jez. Insko - Damm Nord (Zachodnio-Pomorskie)
Fährt man von Insko nach Chociwel, kommt man über einen ca. 500m langen Damm. Am Ende des Damms rechts auf den Feldweg abbiegen. Nach ca. 200m erreicht man eine kleine Landzunge mit mehreren Stegen. Der Boden ist erst sandig und wird anschließend schlammig. Er fällt sehr schnell auf 7m Tiefe ab und geht anschließend langsam bis auf 14m Tiefe. Zu sehen gibt es u.a. Aale, Krebse, ...

Jez. Jelenin - T-Punkt (Zachodnio-Pomorskie)
Anfahrt: Von Chojna auf die Fernstraße Richtung Mieszkowice. In Godkow Osiedle an der Kreuzung biegt man links Richtung Jelenina ab. Der Straße folgt man ca. 2 km bis nach Jelenin. Am Ortsausgang von Jelenin mündet die Straße in einen Feldweg, wo man an einem Sportplatz vorbei zu einer Feriensiedlung kommt. Auf deren Rückseite befindet sich die Badeanstalt des Sees.

Von hier aus führt ein ca. 400m langer Feldweg bis zu einem kleinen Rondell wo sich der Einstieg durch eine Schneise im Schilfgürtel befindet. Von hier aus taucht man am besten Richtung Südost entlang des Schilfgürtels, wo man noch die Überreste eines alten Stegs findet.

Jez. Moryn – Przyjezierze (Zachodnio-Pomorskie)
In der Ortschaft folgt man der rechts abbiegenden Straße und kommt so direkt zur Feriensiedlung. Der Grund hier ist schlammig und fällt schnell auf 10m Tiefe ab und geht dann langsam tiefer bis auf ca. 30m. Im Sommer ist der Grund bis 4m Tiefe mit einem Algenrasen bedeckt. Unterhalb der zahlreichen Bootsstegen gibt es immer wieder Schwärme von Jungfischen. In der Nacht gibt es hier hunderte von Aalen und Krebsen.

Jez. Widrynskie (Warminsko-Mazurskie)

An der Brücke nach der Ortschaft Leginy, neben der Straße 509 von Reszel nach Biskupiec, weist an einer kleinen Kreuzung ein Schild links nach Widryny. Nach 100m führt links ein Feldweg zwischen zwei Fischteichen hindurch zur 300m entfernten Badestelle. Der Einstieg ist eine Lücke im Schilfgürtel. Tauchen kann man hier nach links oder rechts entlang des Schilfgürtels. In 1-6m Tiefe erstrecht sich hier ein schöner Pflanzengürtel mit u.a. Laichkraut und Tausendblatt und Sternarmleuchteralgen. Ab 6m Tiefe folgt ein karger schlammiger Grund.

An Fischen gibt es u.a. Barsche, Hechte, Rotfedern, Rotaugen, ... .

ORP Gryf Wreck (Nahe der Sandbank "Rybitwia Mielizna")
Das Wrack wurde von polnischen Marinetauchern für Sprengübungen benutzt.
Daher sind die Überreste des Wrack weit verstreut.
Achtung: Zwischen den Wrackteilen liegen viele Artillerie- und Geschosshülsen, die teilweise noch scharf sind!

ORP Wicher Wreck (ca. 20m entfernt vom Wellenbrecher des Marinehafens)
Nach dem II. Weltkrieg wurde das Wrack als Übungsplatz für Kampftaucher benutzt. Deshalb ist das Wrack ziemlich zerstört. Das Heck mit den 2 demontierten Schrauben liegt auf 6m Tiefe. Die Überreste des Bugs reichen bis auf 21m Tiefe.

Swanhild Wreck (6 Seemeilen vor der Küste Lebas)
Das Wrack wurde 1971 Wiederentdeckt und zum Großteil gesprengt, da es eine Gefahr für die Schifffahrt darstellte. Die Überreste liegen in einer Tiefe von 11-21m am Grund verstreut.

U 346 Wreck (Ostsee)
Das in einer Tiefe von 49-54 Metern aufrecht auf dem Rumpf liegende Wrack zeigt mit dem Bug auf die Halbinsel. Es ist stark mit Fischernetzen behangen. Die Turmluke ist verschlossen. Die drei Luftabwehrgeschütze - eines auf dem Turm, eines auf dem Achterdeck und eines auf dem Vordeck - stehen noch genauso wie auf der letzten Fahrt. Der mit Netzen und Muscheln überzogene Rumpf

sowie die Backbord- und Steuerbordtauchkammer scheinen unversehrt. Der durch den Zusammenstoss stark beschädigte Bug ist die einzige Stelle, an der ein Eindringen in das Innere möglich ist. Grosse Dorsche hausen im Wrack. Ein Tauchgang am U 346 ist absolut nichts für unerfahrene Wracktaucher, denn neben der beachtlichen Tiefe und der bedrückenden Finsternis herrschen hier auch Strömungen von bis zu 2,5 Knoten.

U-346 wurde am 10.4.1941 in Dienst gestellt. Das U-Boot vom Typ VII C, dem häufigsten Unterseeboottyp im 2. WK, ist in der Nordseewerft in Emden gebaut worden. Später lief es nach Gdynia, um dringend notwendige Reparaturarbeiten durchführen zu lassen. Nach Abschluss der Arbeiten verließ Kapitänleutnant Leisten in den frühen Morgenstunden des 20. September 1943 den U-Boothafen von Gdynia, um in der Danziger Bucht eine Probefahrt durchzuführen. Dabei sollte auch die Maximaltiefe getestet werden. Während der Tauchfahrt kam es jedoch zu einer Fehlfunktion. Durch ein Leck drang Wasser in den Rumpf ein. Vermutlich war es zu einem Riss im Rumpf gekommen, der einen größeren Wassereinbruch nach sich zog. Leisten befahl sofort den Abbruch der Übung und ließ die Kammern zum Auftauchen anblasen. Gleichzeitig informierte er über Funk das zuständige Oberkommando der Marine über den aufgetretenen Schaden und nahm Kurs auf die Halbinsel Hela. In einer Wassertiefe von 20-30 Meter dröhnte ein gewaltiger Schlag durch den Druckkörper des Schiffes. U 346 war gegen die an dieser Stelle steil aufragende Halbinsel gelaufen. Als Folge brach der Bug und zog das U-Boot und seine Besatzung mit sich für immer in die Tiefe. Der letzte Funkspruch, der das Oberkommando erreichte, berichtet über den Zusammenstoss mit einem nicht identifizierten Objekt. Langsam rutschte das U-Boot den Hang herunter bis in eine Tiefe von etwa 50 Meter, wo es bis heute ruht. (37 Tote, 6 Überlebende)

Der erste der sich für das Wrack interessierte war Jerzy Ja Dczukowicz vom Danziger Tauchclub. Informationen über das in Frage kommende Unterseeboot erhielt er aus deutschen und polnischen Archiven. Nach einiger Suche entdeckte er das Wrack von U 346.

Arngast Wreck (Ostsee)
Die Schiffsaufbauten wurden von Fischernetzen abgerissen. Das innere des Wracks ist recht leicht zu betauchen. Hier findet man noch Überreste der Mannschaftskojen.

PORTUGAL (19)
Karte
Cale-Riff, Algarve
Dieses Felsriff, einige Kilometer vor der Küste auf der Höhe zwischen Benagil und Albufeira gelegen, hat eine Abbruchkante mit Überhängen und Einschnitten. Es gibt reichlich zu sehen: Gorgonien, Kraken, Langusten und Fisch.

Ponte de Torro, Algarve
Dieser Spot liegt direct vor der Steilküste, nahe Carvoeiro. Das Felsenriff bietet dachartige Überhänge. Hier erwarten den Taucher abwechslungsreiche Strukturen, schöner Bewuchs und Kleintiere.

Seepferdchen-Riff, Algarve
Der Landeinstieg und maximal acht Meter Tauchtiefe machen diesen Tauchplatz mit seinem reichen Leben für anfänger ideal. Seepferdchen werden hier öfter gesehen.

Ponte da Atalaira, Algarve
Diese große Höhle wird bei Boots-Tauchgängen von Sangres aus besucht. Sie ist über 100 Meter lang, mit Tropfsteinen und eingeschlossenen Luftkuppeln, wo man auftauchen kann.

Sè vapour, Algarve
Das Wrack eines Dampfschiffes aus dem zweiten Weltkrieg liegt vor Sagres in einer Tiefe von 32 Metern.

Formigas Baixa, Azoren
Ein Hochseeriff mit flachster stelle auf zehn Meter, Steilwand und spektakulärem Canyon. Zackis in King Size, oft Mantas, große Amberjacks, pelagische Stachelrochen, Barrakudas, Haie und Tunfische.

Dollabarat, Azoren
Ebenfalls ein Hochseeriff, mit einem Drop-off auf Tiefen jenseits aller Tiefengrenzen. Meist fantastische Sichtweiten und tolles Großfischaufkommen.

Baixa Ambrosia, Azoren
Ein unterseeischer Berg, der von 40 auf über 400 Meter abfällt. Blauwasser mit Chancen auf Haie, Wahoos, Marlins und Tunfische.

Bad Cape, Azoren
Zwei Spitzen auf 20 Meter Tiefe ragen aus 50 Meter Tiefe empor (Abstand etwa 50 Meter). Ebenfalls ein Tummelplatz der Großen – stationäre Zackenbarsche, große Schwärme Tunfische und Barrakudas.

Caverna Da Maia, Azoren
Höhlensystem von etwa 100 Meter Länge. Tiefe maximal 18 Meter. Die Sicht ist meist sehr gut. Tausende Garnelen, Bärenkrebse, Meeräschen, Gabeldorsche, Yellow Jack- Schulen, Meerbarbenkönge und diverse Barsche.

Lavafinger, Madeira
Hausriff des Manta Diving Center. Ein bis auf 30 Meter Tiefe abfallendes Riff mit Steilwänden bietet Niedere Tiere, bunte Papageienfische, Muränen und Schwarmfische.

Arena, Madeira
Terassenartige Absätze gaben dem Tauchplatz seinen Namen. Das halbkreisförmige Riff reicht von fünf bis 25 Meter. Der Sandgrund wird von Stechrochen und Röhrenaalen bevölkert.

Wrack der Ponte, Madeira
Ein im zweiten Weltkrieg torpediertes Dampfschiff. Es liegt vor dem Hafen von Funchal in 30 bis 33 Meter Tiefe. Das Wrack ist stark zerstört, was Zackis, Conger, Rochen und Muränen scheinbar nicht stört. Auch Barrakudas, Thunas und Makrelen lieben den Spot.

T-Riff, Madeira
Zwei bizarr vor der nahen Steilküste aus 30 Meter tiefem Sandgrund aufragende Felsen beherbergen besonders im Bereich von 15 bis 30 Meter eine reiche Fauna mit Muränen, Schweins- und Plattfischen.

Höhlentunnel, Madeira
Die riesige, nur zehn Meter tiefe höhle kann problemlos von Anfängern betaucht werden. Am Ende liegt eine Luftblase unter der Decke. Bärenkrebse, Riffhummer, Garnelen und Gabeldorsche gibt es hier zu sehen.

Cap Garajau, Madeira
In 30 Meter Tiefe finden sich Barrakudaschulen, Stechrochen und ein paar äußerst zutrauliche Zackenbarsche.

Bom Rei, Madeira
Im zweiten Weltkrieg wurde das 95 Meter lange Schiff als englischer Versorger eingesetzt. Heute liegt es zwischen 23 und 30 Meter auf dem Grund.

Machico, Madeira
Die Steilwand nordöstlich des Flughafens ist für ihre Schwarzen Korallen bekannt. Die Tauchtiefen liegen zwischen zehn und 40 Meter. In den Spalten leben Muränen und kapitale Conger.

Pico, Madeira
5m entfernt zw. 26 und 30m Tiefe liegt der schönbewachsene Pico mit seinen besonderen Fischschwärmen.
Brassen, Goldstriemen und Grunzer geben dem Tauchgebiet einen tropischen Flair.

SPANIEN (43)
Karte
El Bajon, El Hierro
Schönes Felsplateau, das aus über 50 Metern Tiefe senkrecht emporragt, Sehr imposanter Tauchgang mit viel Fisch und häufig Strömung. Der berühmteste Tauchplatz der Kanaren.

Punte Restinga, El Hierro
Vielseitiger Tauchplatz, der durch seine abwechslungsreiche Landschaft besticht. Schöner Torbogen auf 40 Metern, der mit schwarzen Korallen bewachsen ist.

Punta Miradero, El Hierro
Ausgehöhlte Steininformation auf 30 Metern, an der sehr oft ein Schwarm Gelbschwanzmakrelen und neugierige Meros anzutreffen sind.

Baja Ribera, El Hierro
Felsnadel, die aus 35 Meter auf zwölf Meter empor steigt. Schön mit schwarzen Korallen bewachsen. Kleine Höhle auf der Nordseite.

Desierto, El Hierro
Von einem Plateau in acht Metern geht es auf eine Lavasandfläche in 20 Metern Tiefe. Hier findet man in der Regel Sandaale und Rochen.

Puerto Naos, La Palma
Direkt im Ort Puerto Naos geht es über den Strand (mit Süßwasserduschen) rechts an der Felsnadel ins Wasser. Durch eine felsige UW- Landschaft geht es an die Riffkante, die bei etwa zwölf Metern beginnt. Einer der besten Nachttauchplätze der Kanaren.

La Bombila, La Palma
Über eine Sandfläche mit typischen Sandbewohnern wie Schmetterlingsrochen geht es zu einem Lava- Abhang mit schwarzen Korallen. Nach Osten kommt man in ein schönes Labyrinth.

Punta Malpique, La Palma
Zu sehen gibt es einen Torbogen, der bei knapp 30 Meter beginnt. Wer noch tiefer geht, hat eine spektakuläre Felsnadel vor sich. Auf dem Rückweg liegt eine >>Unterwasser-Gedenkstelle<<. Hier wurden zu Ehren ehemaliger Missionare große Steinkreuze versenkt – ein mystischer Platz!

El Poito, La Palma
Sanft abfallende Felswand, die ab 30 Meter in eine überhängende Steilwand mit roten Gorgonien über geht. In den Felsspalten tummeln sich Muränen und Drachenköpfe.

Los Cancajos, La Palma
Felsformationen auf rund 25 Meter Tiefe. Hier tummeln sich jede Menge Sandaale um die Tragfläche eines kleinen Sportflugzeuges. Richtung Süden trifft man in etwa 35 Metern Tiefe ein Feld mit großen roten Gorgonien. Bei ruhiger See kann auf dem Rückweg die >>Kapellenhöhle<< betaucht werden.

In Playa Paraiso, Teneriffa
Sticht der >>Schlafende Gorilla<< sowie das Fünf-Sterne Riff hervor. Zu sehen gibt es Sepien, Muränen, Barrakudas, Meerpfauen und Papageifischen, Rochen und Engelshaie.

Las Canadas, Teneriffa
In Playa de las Americas führt eine rund 60 Meter lange Felszunge vom Ufer aus bis auf 16 Meter Tiefe. Rechts und links davon geht es bis auf 30 Meter tief hinab.

Cuevas de Los Cerebros, Teneriffa
Höhle mit zwei Eingängen. Ein eigentümlicher Algen-Bewuchs und ein luftgefüllter Raum über dem Meeresniveau mach diesen Spot sehenswert.

Punta Blanca, Teneriffa
Der wohl beste Platz bei Los Gigantes ist eher etwas für erfahrene Taucher. Auf rund 30 Meter Tiefe befinden sich auf dem Sand mehrere Felsen, die die umliegende Fischwelt anziehen – manchmal auch Mantas.

Tal der Fische, Teneriffa
Durch eine Riffformation wird ein halbrundes Tal vor Puerto de la Cruz eingeschlossen. Zwischen Frühjahr und Frühherbst finden sich hier oft Tunfische ein.

Roque Del Herrero, La Gomera
Einzelner Fels mit einer maximalen Tiefe von 27 Metern. Am äußeren Vorsprung gibt es auf 25 Meter einige Sandbuchten, bei denen man häufig Rochen und große Brassen antrifft. Im oberen Teil der Felsformation befindet sich auf 14 Metern Tiefe eine Plattform, in der schwarze Muränen und jede Menge Meerpfauen und Mönchsfische leben.

Cala Cantera, La Gomera
Eine große Grotte, auf etwa zehn Meter Tiefe, in der ein riesiger Schwarm Meerbarben lebt. Im Winter liegen häufig Engelshaie und Rochen in der Grotte, im Sommer zuweilen Schmetterlingsrochen und eine große Zahl Trompetenfische.

Punta Nariz, La Gomera
Mit einer maximalen Tiefe von rund 40 Metern besticht dieser Platz durch die herrliche Felslangschaft. Bunte Schwämme und Anemonen verzieren den dunklen Lavastein. Gelegentlich trifft man einen Manta. Im Flachbereich sitzen in den Ritzen und Spalten Gespensterkrabben und Muränen.

Cascante, La Gomera
Grotte auf 15 Meter Tiefe. Wenn die Strömung es erlaubt, kann man durch die weit verstreuten Felsbrocken tauchen, die große Felsbögen und Nischen geschaffen haben. Über den Sandgrund fliegen Adlerrochen oder suchen Stechrochen nach Fressbarem.

El Aguila, La Gomera
Ein von Wind und Wellen geschützter Platz mit großen Felsblöcken und einer langgezogenen Grotte mit zahllosen Großaugen-Barschen. Rochen machen es sich auf dem schwarzen Lavasand gemütlich. Die Grotte liegt im Flachwasser zwischen zwei und fünf Metern Tiefe.

Puerto Morro, Lanzarote
Die kleine Bucht liegt südlich von Mala. Auf dem Weg aus der Bucht taucht der Besucher über einen erkalteten Lavastrom mit vielen Höhlen und Durchbrüchen, dem er bis zirka 25 Meter Wassertiefe folgen kann. Zackis, Garnelen, Rochen und Engelhaie sind zu sehen.

Roque del Este, Lanzarote
Die kleinste und schönste der vier Inseln vor dem Nordende Lanzarotes (rund100x200 Meter). Unter Wasser wird die Insel >>untertunnelt<<. Der Insel und ihrem rund 80 Meter langen Gang har Jaques-Yves Cousteau gleich eine ganze Sendung gewidmet.

Das Auge, Lanzarote
Anspruchsvoller Tauchgang bis auf 50 Meter Tiefe. Hier wird das Riff durch ein Dreieck durchbrochen, durch das man auch hindurchtauchen kann.

Alte Marina/ Playa del Carmen, Lanzarote
Ein paar Meter über den Strand und hinein ins Vergnügen. Auf einer sandigen Schrägen trifft man zuweilen Engelshaie. Daran schließt sich eine kleine Steilwand an.

Isla Colomer, Mallorca
Ein 50 mal 30 Meter großes Eiland vor dem Cap Formentor – auf der Breitseite total untertunnelt. Mit Canyons, Höhlen und viel Fisch.

Cap Freu, Mallorca
Auf der einen Seite Steilwand, auf der anderen Seite kontinuierlicher 45- Grad-Hang. Der "Engelssprung" in 12 Metern markiert die Abbruchkante, von dort kann man sich auf 34 Meter durchfallen lassen.

Isla Dragonera, Mallorca
UW- Naturschutzgebiet und durch eine Militärbasis besonders reglementiertes Gebiet. Extra- Tauchgenehmigung erforderlich!

Muränenriff, Mallorca
Ein kleiner Berg unter Wasser, der bis auf 14 Meter Tiefe empor steigt. Mit schönen Durchgängen, vielen Muränen und Conger- Aalen und reichlich Fisch.

Pont d èn Gil, Menorca
Die bekannteste Höhle auf Menorca mit Stalagmiten und Stalaktiten. Der Einstieg liegt bei etwa 12 Meter, die Länge der Höhle beträgt um die 220 Meter. In luftgefüllten Grottenabschnitten kann aufgetaucht werden.

Malakoff, Menorca
Ein legendäres Wrack mit bizarrem Äußeren und viel Fisch. Das Relikt, ein Topp-Fotomotiv, ruht aufrecht in knapp 40 Meter Tiefe am Grund.

Moonpool, Menorca
Am Cap d èn Font gibt es insgesamt drei Höhlen – eine davon ist der Moonpool mit einem Eingang in 17 Meter Tiefe. Nur für erfahrene Taucher geeignet.

Es Caragol, Menorca
Ein etwa ein Kilometer vor der Küste gelegenes Riff mit zahlreichen Überhängen, Felsbögen und Durchbrüchen. Hier können auch Beginner erste Erfahrungen im Höhlentauchen sammeln.

Ocean Diver, Menorca
Ein kleines, etwa 23 Meter langes Wrack vor Son Bou, das in 26 Meter Tiefe aufrecht auf dem Meeresboden steht. Habitat für Zackenbarsche.

Lichthöhle und Herkulessäulen, Ibiza
Dicht unter der Wasseroberfläche befindet sich ein Eingang zu einer Höhle, die ihr magisches Licht durch einfallende Sonnenstrahlen erhält.

Conger- Wrack, Ibiza
Dekotauchgang mit Abstieg im Freiwasser. Das Wrack selbst ist im Sand versunken; es wird von einigen Drachenköpfen und Congeraalen bewohnt.

Isla Margaritas, Ibiza
Die 1,5 Stunden Bootsanfahrt lohnen sich, denn man sieht tolle UW- Landschaften mit Höhlen, Weichkorallen und Barrakudas.

Cap Rubio, Ibiza
Schöner Anemonenbewuchs und Symbiosetiere, in größerer Tiefe am Steilabfall Langusten, Fahnenbarsche und Edelkorallen.

Stadion, Formentera
Großer Einbruch im Meeresboden mit Überhängen und Unterspülungen, in der Mitte große Steine und Seegras. Leicht zu betauchen, Maximaltiefe 13 Meter.

Mola II, Formentara
Senkrechte Abbruchkante bis 31 Meter, zerklüftet mit Rissen, Spalten und Löchern. Am Grund viele große Steine mit Unterspülungen.

Sa Cala I
Großer, trichterförmiger Kessel, der nach oben offen ist. Vor dem Kessel schöner Tauchplatz mit vielen Steinen, dazu frei schwimmende Muränen. Oktopusse, Drachenköpfe und mit etwas Glück Adlerrochen.

Eden Roc, Costa Brava
Höhlen und Canyons. Viele Tiere, zum Beispiel große Langusten, zahlreiche Nacktschnecken und Kraken.

Cala Nova, Costa Brava
Fünf große Felsspitzen erheben sich vom etwa 30 Meter tiefen Grund. Fahnenbarsche, Gelbe Krustenanemonen, Gorgonien und Edelkorallen.

La Caverna / Joncols und Roses, Costa Brava
Drei Höhlen liegen hier nahe beieinander, mit Eingängen jeweils etwa im Zehn-Meter-Bereich. Eine Höhle hat im hinteren Bereich eine große Luftkuppel, in der Fledermäuse hängen.

TÜRKEI (5)
Karte
Flying Fish, Kas
Einer der beliebtesten Tauchspots rund um Kas. Das Riff besteht aus zwei stark bewachsenen Hügeln, beginnt in fünf Meter Tiefe und fällt bis auf 100 Meter ab. Großfische sind garantiert: riesige Barsche, Bernstein-makrelen- Schwärme, Tunfische und tiefer alle Arten von Brassen. Der Flachbereich ist durch üppigen Bewuchs gekennzeichnet.

Assi Island, Kas
Dieser Platz überzeugtmit seinen zahlreichen antiken Funden. Auf vier Metern befindet sich ein Felsplateau, das an den Rändern flach abfällt und teilweise Strömung aufweist. Es ist besonders für Tieftauchgänge geeignet, da sich in 37 Meter ein großes Amphorenfeld befindet.

Gürmenli Ada, Kas
Das spektakuläre dieses Platzes ist eine atemberaubende Steilwand, die zum Gleitflug bis auf 40 Meter einlädt. Wegen der fantastischen Sichtweiten kann man von der Steilkante des Drop-offs bis auf den hellen Sandgrund in der Tiefe blicken.

Höhle 2, Kas
Bei diesem Tauchspot handelt es sich um eine Höhle mit Süßwasserzufluss, die auch von Anfängern leicht zu betauchen ist. Die interessante Grotte mit einem Einstieg auf fünf Meter verengt sich nach hinten und mündet in einen Raum mit einer luftgefüllten Kuppel.

Kücük Kaya, Kas
Ein abwechslungsreicher Spot mit bizarren Felsformationen und üppig bewachsenen Kegelriffen. Der attraktive Platz ist aber auch ein Tieftauchgebiet mit hervorragenden Sichtweiten und spannenden Großfisch-begegnungen. Zudem präsentiert der Platz ein eindrucksvolles Unterwasser-Panorama.

ZYPERN (12)
Kar te
Paradise, Nordzypern
Einer der Topp-Spots am Zephyros Reef, das sich etwa drei Kilometer parallel zur Küste erstreckt. Die Unterwasserszenerie überzeugt durch mächtige Drop-offs, zahlreiche Canyons und kleine Einschnitte im Fels. Der Fischreichtum ist enorm. Zahllose Zackenbarsche sind hier zu Hause.

Zephyros, Nordzyperm
Ein Teil des gleichnamigen, umfangreichen Riffkomplexes, der sechs unterschiedliche Tauchplätze aufweist. Ein Traum- Spot mit Drop-offs, riesigen Felsformationen, Canyons, kleinen Höhlen, Sand- Arealen und Seegraswiesen.

Anchor & Cockpit, Nordzypern
Dieses parallel zur Küste verlaufende Riff erstreckt sich unterhalb der Burg von Girne. Auf dem Riffdach befindet sich ein riesiger Anker mit Kette. Das Riff fällt an einer Seite recht steil ab. An seinem Fuß liegen in 32 Meter Tiefe das Cockpit und Rumpffragmente einer künstlich versenkten Tupolew, die einst der Istanbul Airlines gehörte.

Power Station, Nordzypern
Dieser Tauchplatz steht für eine Tagetour mit zwei Tauchgängen. Steile Schrägen, hohe Felsspitzen und Einschnitte sowie kleine Höhlen bestimmen hier das Bild. Ebenso imposant ist der Bestand an größeren Fischen und Fischschwärmen.

Wreck Site, Nordzypern
Der abdruck eines antiken Wracks (300 v. Chr.) ist hier in 30 Meter gut zu erkennen. Drumherum liegen Vermessungsvorrichtungen von Archäologen und Körbe mit Amphorenscherben. Wohnstube kapitaler Zackis.

Fred, Nordzypern
Der Tauchplatz nahe der Hafeneinfahrt von Girne glänzt mit dichtem Bestand an zahmen Fischen. Sie sind Taucher und das anfüttern gewohnt, so dass sie schon bei Geräuschen von Motoren oder der Ausatemluft neugierig zur Stelle sind.

Zeyko, Nordzypern
Dieser Spot erstreckt sich als Teil des Zephyros Reefs über eine lange Distanz und zeigt neben Sand- und Seegrasflächen moderate Felsformationen, aber auch einzelne Felsen mit schmalen Einschnitten und kleinen Höhlen. Hier tummeln sich zahlreiche Zackenbarsche und Brassen.

Wrack der Zenobia, Südzypern
Knapp zehn Bootsminuten vom Hafen Larnaka entfernt liegt das Wrack der Fähre Zenobia, stolze 172 Meter lang und 23 Meter breit. Unbedingt ansehen muss man die Schraube, die Aufbauten und die Ladung - große Lastwagen. Das Wrack reicht hoch bis auf 16 Meter, die maximale Tiefe beträgt 42 Meter.

The Valley, Südzypern
Etwa 15 Bootsminuten vom Hafen Paphos entfernt, liegt dieser Spot mit einer interessanten Mischung aus Felsgrund, Seegras und Sand-Arealen. Ein breiter Canyon lockt mit Spalten, in denen Kardinalfische und Bärenkrebse ruhen.

Cape Awkward, Südzypern
Spot bei Protaras. Einstieg am Ufer, Tauchtiefen bis über 40 Meter. Ein Plateau erstreckt sich von drei bis 14 Meter Tiefe, ein Drop-off von zwei auf neun Meter, eine Steilwand von der Oberfläche bis auf zwölf Meter Tiefe. Tonnenschnecken und Muränen sind dort allgegenwärtig.

Manijin Island, Südzypern
Bootstauchgang von Paphos aus zu einem kleinen Felsen zwischen sechs und 22 Meter Tiefe mit Mini-Höhlen, Steilwand und Durchbruch.

The Caves, Südzypern
Ufertauchgang nahe Protaras. Tiefe zwischen null und 14 Meter. Abwechslungsreiches Geöände aus Fels- und Sandböden. Eine kleine Höhle mit zwei Eingängen und zwei Deckenöffnungen liegt zwischen zehn und 13 Meter Tiefe.

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